Auch Luzern hat einen «Fall Vilotic»
Dieser U21-Spieler verdient 35'000 pro Monat!

In den Planungen von Markus Babbel spielt Innenverteidiger Kaja Rogulj (30) keine Rolle. Trotz Top-Vertrag bis Juni 2017.
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Kaja Rogulj spielt trotz seines hohen Gehalts nur in der U21.
Foto: EQ Images
Stefan Kreis

So haben sich das die Verantwortlichen beim FC Luzern nicht vorgestellt. Mitte Juli schreibt die «Neue Luzerner Zeitung», dass ein Angebot für Kaja Rogulj vorliege und der Innenverteidiger den Klub definitiv verlassen müsse.

Nun, zwei Monate später, ist der Kroate noch immer da – und belastet das Budget der Innerschweizer massiv. 35 000 Fr. brutto verdient der 30-Jährige pro Monat, sein Vertrag läuft noch bis Juni 2017. Zurzeit trainiert Rogulj mit dem Nachwuchs – er ist nach YB-Verteidiger Milan Vilotic der zweitteuerste U21-Spieler der Schweiz.

Wie Vilotic hat auch Rogulj den Vertrag seines Lebens unterschrieben – und kein Interesse daran, wegen seiner Degradierung aufzubegehren. Ganz im Gegenteil. «Er verhält sich absolut professionell und korrekt», sagt FCL-Sportkoordinator Remo Gaugler.

Eine vorzeitige Vertragsauflösung wäre trotzdem im Interesse beider Parteien. «Wir sind dabei, eine für beide Seiten befriedigende Lösung zu finden.» Günstig wird das für die Luzerner nicht, Rogulj weiss, dass er nirgends einen nur ähnlich hoch dotierten Vertrag erhält. Vor zwei Wochen war er beim moldawischen Klub Sheriff Tiraspol im Probe­training, ein Transfer kommt nicht zustande.

Auch eine Rückkehr in die erste Mannschaft des FCL ist unter Coach Markus Babbel ausgeschlossen. Aus sportlichen Gründen. In den 25 Spielen, die Rogulj absolvierte, konnte er selten überzeugen. Zu hüftsteif und langsam präsentiert sich der ehemalige Innenverteidiger von Austria Wien, den der damalige Sportchef Alex Frei 2014 in die Swissporarena lotste.

Nun, zwei Jahre danach, ist das Kapitel FCL für Rogulj noch immer nicht beendet. Und mit Haxhi Neziraj (23) und Frane Cirjak (21) haben die Luzerner zudem zwei weitere Spieler auf der Lohnliste, die keine Rolle mehr in der ersten Mannschaft spielen. Doch im Gegensatz zu Top-Verdiener Rogulj belasten diese das Budget nur minim. Beide bekommen 6'000 Franken brutto pro Monat.

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
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