Auch gegen Lugano Reservist
Darum sitzt FCB-Captain Stocker auf der Bank

Zum zweiten Mal in Folge lässt FCB-Trainer Patrick Rahmen seinen Captain schmoren. Was dahinter steckt.
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Derzeit bloss Ersatz: Valentin Stocker.
Foto: keystone-sda.ch
Stefan Kreis

Diese Bank wäre für so manch einen Super-Ligisten Gold wert. Beim 2:0-Sieg gegen Lugano kann sich der FCB den Luxus leisten, zu Beginn auf Quintillà, Esposito, Lopez, Burger, Ndoye, Xhaka, Pululu, Palacios und Stocker zu verzichten. Letztgenannter sitzt nach dem 3:1-Sieg gegen Omonia Nikosia zum zweiten Mal hintereinander bloss auf der Bank.

Stunk macht der Captain deswegen nicht. Im Gegenteil. «Valentin ist sehr positiv in der Kabine, er nimmt das an, zieht super mit», sagt FCB-Trainer Patrick Rahmen. Warum er auf dem Flügel auf den 32-Jährigen verzichtet, ist offensichtlich: die fehlende Geschwindigkeit gegenüber der Konkurrenz. Oder um es mit Rahmen zu sagen: «Valentin hat andere Vorzüge, wir haben Spieler dabei, die jünger sind und mehr Speed haben, wir wollen variabel spielen, die Jungen weiterbringen.»

Auch Xhaka nur Ersatz

Was im Gegenzug aber nicht heisst, dass Stocker nun auf dem Abstellgleis landen wird. «Wir brauchen seine Erfahrung. Vor ein paar Wochen kam er ein wenig ans Limit, weil er sehr viel gespielt hat. Es gibt noch so viele Spiele, die Saison ist noch jung.»

Neben Stocker verzichtet Rahmen zuletzt auf einen zweiten Routinier, Taulant Xhaka (30). Gegen Lugano und Omonia setzt der Coach auf Kasami und Frei im Zentrum. Letzterer hätte nach der Rotsperre von Eray Cömert gegen Lugano auch in der Innenverteidigung aushelfen können, Rahmen aber setzt auch im Abwehrzentrum auf die Karte Jugend, bringt den erst 18-Jährigen Nasser Djiga. Der zeigt eine überragende Leistung, leitet beide Tore ein und überzeugt auch in der Defensive.

Gut möglich, dass Djiga nächsten Mittwoch im Cup gegen Etoile Carouge eine erneute Chance bekommt. Und auch Stocker dürfte dann wieder in der Startelf stehen.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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