GC-Präsident Deléchat bei seinem ersten Auftritt
«Ich bin seit meiner Kindheit GC-Fan»

Seit zehn Tagen hat GC einen neuen Besitzer – nun präsentiert der neue Präsident Ludovic Deléchat seine Vision. In personellen Fragen bleibt er aber vage. Captain Amir Abrashi und Trainer Peter Zeidler haben dennoch einen positiven Eindruck.
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Die Pressekonferenz am GC-Hauptsitz in Zürich ist Ludovic Deléchats erster Auftritt als GC-Präsident.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Etwas will Ludovic Deléchat bei seinem ersten Auftritt als GC-Präsident besonders betonen: Er hat ein grosses GC-Herz. «Ich bin seit meiner Kindheit GC-Fan und habe viele Spiele im Hardturm gesehen. Auch an das Tor von Murat Yakin 1996 gegen Ajax Amsterdam kann ich mich gut erinnern.» Die Grasshoppers stünden für Tradition, Eleganz und Ambition – das wolle er als CEO des neuen GC-Besitzers Bridge Football Group weiterführen.

Eine grosse Vision möchte er am GC-Hauptsitz in der Zürcher Innenstadt aber nicht präsentieren: «Ich will keine Versprechen abgeben, sondern lieber Taten sprechen lassen. Die Investoren wollen nachhaltig wirtschaften, mit der Jugend arbeiten und wirklich durchdacht vorgehen.» Viel konkreter wird er nicht. Auch auf mögliche Transferziele will er sich nicht festlegen – man habe aber ein gewisses Budget für neue Spieler.

Sutter muss gehen – Abrashi bleibt als Spieler

Zwei Personalentscheide macht er während der Pressekonferenz dennoch offiziell: Youngster Dominik Papic unterschreibt bis 2030 – und Sportchef Alain Sutter muss wie erwartet gehen. Einen Nachfolger stellt er nicht direkt in Aussicht: «Wir arbeiten ohne klassischen Sportchef. Das ist alles zentralisiert auf einen technischen Berater, der die Rekrutierungen vornimmt. In den Verhandlungen ist dann der CEO wichtig. Auch der Trainer wird involviert sein.» Ein Schweizer CEO «mit viel Erfahrung» soll seine Arbeit bald aufnehmen.

Ein weiteres Ziel der neuen GC-Besitzer ist die Verringerung des strukturellen Defizits von 15 Millionen Franken. Wie will er das anstellen? «Das Stadion ist ein wichtiger Faktor, dazu kommen kommerzielle Einnahmen und das Community-Building. Eine klare Vision von uns ist die Jugend – wir haben eine interessante Akademie.»

Auch in dieser Frage bleibt Deléchat also eher vage. Trainer Peter Zeidler zieht dennoch ein positives Fazit zu den ersten Tagen unter der neuen Führung – und für Captain Amir Abrashi war nach dem ersten Kontakt mit Deléchat klar, dass er auch die kommende Saison als Spieler bestreiten will: «Ich habe viel Energie gespürt. Man merkt, es kommen gute Leute, weshalb ich von diesem Projekt sehr überzeugt bin.»

Die Pressekonferenz gibts hier im Ticker zum Nachlesen:

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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