Altersmilde bei CC?
Dank Tramezzanis Scheitern behält Sion-Trainer Tholot seinen Job

Sion-Präsident Christian Constantin schmeisst Trainer Didier Tholot nicht raus. Obwohl er das vor den beiden letzten Spielen angedeutet hatte, falls Sion keine Punkte hole.
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Wer nur zwei Siege aus 15 Spielen hole, müsse sich in Frage stellen, sagt Sion-Präsident Christian Constantin, sich und seinen Sohn und Sportchef Barthélémy meinend.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Sion-Präsident Constantin hält an Trainer Tholot trotz zu wenig Punkten fest
  • Constantin begründet Entscheidung mit Erfahrung aus Tramezzani-Rückkehr 2023
  • Sion ist Letzter in der Jahrestabelle mit sechs Punkten Rückstand auf den Zweitletzten
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Alain KunzReporter Fussball

Es müssten Punkte her, gegen Servette und St. Gallen, hatte Sion-Präsident Christian Constantin ultimativ gesagt. Ansonsten müsse er etwas ändern. Womit natürlich eine Ersetzung von Trainer Didier Tholot gemeint war. Sion holt aus diesen beiden Spielen aber nur einen Punkt, gegen Servette. Also nicht Punkte, Mehrzahl.

Dennoch darf der Franzose bleiben. Das begründet CC mit der Tramezzani-Doktrin. «Als wir 2023 vor dem Fall in die Barrage standen, habe ich Paolo Tramezzani zurückgeholt. Er hat dann die letzten drei Spiele verloren. Dazu die beiden Barrage-Spiele. Und wir waren unten. Schlechter kann es mit einem Feuerwehrmann nicht kommen. Das war mir eine Lehre. Deshalb halte ich an Didier fest.»

Nur zwei Siege im Jahr 2025 – ein Desaster

Obwohl die Bilanz 2025 eine des nackten Schreckens ist. Sion ist abgeschlagen Letzter. Mit sechs Punkten Rückstand auf den Zweitletzten, Yverdon, der notabene von einem gewissen Tramezzani gecoacht wird. «Das ist ein Desaster! Die Meisterschaft war schlecht, absolut keine Frage. Weshalb wir nichts anderes beanspruchen können als den erneuten Kampf gegen den Abstieg. Wenn man aus 15 Spielen nur zwei Siege holt, muss man sich infrage stellen. Auch ich, auch Barth. Es ist nicht immer die Schuld der anderen.»

Für Tholot gehe es nun darum, der Mannschaft das Bewusstsein zu vermitteln, dass nun nur noch Punkte zählten. «Und wir müssen viel besser spielen als zuletzt. Die zwei nötigen Siege, die es braucht, um nicht auf einem der beiden letzten Plätze zu landen, sollten wir holen können. Zumal wir dreimal zu Hause spielen.»

Tholot kann ein Kurzcamp haben, wenn er will

Sion hat nun zwei Wochen Zeit, sich auf den Showdown vorzubereiten. Da macht CC üblicherweise etwas Spezielles. Ein Camp oder sowas. Auch heuer? «Ich habe Didier gesagt, er solle sich überlegen, was er brauche. Ob es ein Kurzcamp oder sonst was ist. Ich stelle ihm zur Verfügung, was immer er braucht.»

Das Vertrauen in den Franzosen ist trotz des Rückrundendesasters ungebrochen. Das mit der Altersmilde bei CC – offenbar wirklich keine leere Worthülse.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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