Abpraller wird Winti zum Verhängnis, Tsunemoto staubt ab
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«Alles läuft gegen uns»
Der FCB hat ein Penalty-Problem

Der FCB hat fast die Hälfte aller Penaltys in dieser Saison verballert. Müssen die Basler nun zum Psychologen?
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Shaqiri scheitert bei der 0:1-Pleite gegen Lugano aus elf Metern an Saipi.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Exakt 732 Zentimeter breit ist ein Fussballtor. Und 244 Zentimeter hoch. Das müsste für einen Profi aus elf Metern zu treffen sein. Hat der FC Basel in all seinen zehn Versuchen in dieser Saison auch geschafft. Dumm nur, dass bei den gegnerischen Mannschaften noch Goalies zwischen den Pfosten stehen. Und die haben insgesamt vier Penaltys gehalten.

Carouge-Keeper Signori Antonio pariert gegen Shaqiri im Cup, Amir Saipi und Lawrence Ati Zigi in der Super League. Nun entschärft Wintis Stefanos Kapino den Schuss von Philipp Otele.

Magnin rechtfertigt seinen Ausraster in Winterthur
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«Da gehts um unseren Job»:Magnin rechtfertigt seinen Ausraster in Winterthur

Vier von zehn Elfmetern verschossen, müssen die Bebbi jetzt zum Psychologen? Innenverteidiger Flavius Daniliuc sagt: «Der Penalty wäre ein Dosenöffner für das Spiel gewesen.» Auf die Frage, ob er den nächsten gleich selbst schiessen werde, antwortet der Innenverteidiger: «Nein, dafür haben wir Stürmer, die das besser können, auch wenn ich früher ein gar nicht so schlechter Elfmeterschütze gewesen bin.»

Shaqiri bleibt die Nummer 1

Die Nummer 1 auf der Penalty-Liste bleibt Xherdan Shaqiri, trotz dreier Fehlversuche. Weil Shaq vor dem Penalty aber gefoult wird und FCB-Coach Ludovic Magnin ein bisschen abergläubisch ist, übernimmt stattdessen Otele die Verantwortung: «Der Gefoulte sollte nicht selbst schiessen», sagt Magnin.

Dass er drei Minuten vor der Penaltyszene seinen zweiten Schützen, Benie Traoré, vom Feld nimmt, habe da ins Bild gepasst, so Magnin. Traoré hatte in Abwesenheit von Shaqiri gegen Lausanne verwandelt. Magnin sagt: «Ich habe mir gedacht, dass kann jetzt echt nicht sein. Alles läuft gegen uns.» Seine Mannschaft habe sich dann aber gewehrt und sich gegen das drohende Schicksal aufgestemmt, so der FCB-Trainer. «Am Ende sind wir mit dem Treffer in der 93. Minute belohnt worden.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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