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Behrens zu Spässchen aufgelegt:«Sah das einfach aus für dich?»

«Wir sind in einem Flow»
Beginnt in Lugano schon das grosse Träumen?

Der FC Lugano legt einen Traumstart hin. Den FCZ deklassiert er. So wächst im Tessin die Hoffnung, dass diese Saison etwas ganz Besonderes möglich ist. Trainer Mattia Croci-Torti warnt jedoch.
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Kevin Behrens führt den FC Lugano zum nächsten Sieg.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • FC Lugano besiegt den FCZ 5:0 und bleibt ungeschlagen
  • Kevin Behrens erzielt zwei Tore, steht bei sechs Saisontreffern
  • Sechs Siege aus sechs Spielen: Lugano beeindruckt mit perfektem Saisonstart
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der FC Lugano marschiert von Sieg zu Sieg und ist alleiniger Leader. Wettbewerbsübergreifend stehen inzwischen sechs Siege aus sechs Spielen zu Buche. Den FCZ fertigen die Tessiner mit 5:0 ab. Schon in den ersten Minuten ist ein Klassenunterschied zu erkennen. Entsprechend ist der Sieg auch in dieser Höhe völlig verdient.

Dass es der FCZ den Tessinern zu einfach gemacht habe, will Doppeltorschütze Kevin Behrens (35) nicht gelten lassen. «Sah das einfach aus? Ich finde, wir haben es auch gut gemacht. Wir haben die Tore erzielt und so noch mehr Kontrolle über das Spiel gewonnen», erklärt der frühere Bundesliga-Stürmer.

Behrens trifft und trifft

Man kann Behrens mögen oder nicht. Er liefert. Und genau das zählt. Der Deutsche steht inzwischen schon bei sechs Saisontoren. «Mir ist egal, was die anderen denken. Ich konzentriere mich auf mich und versuche, meine Tore zu schiessen. Und im Moment gelingt mir das ganz gut», sagt Behrens.

Seit dem Abgang von Georgios Koutsias (22) ist er der einzige klassische Mittelstürmer im Lugano-Kader. Es ist aber davon auszugehen, dass bald ein Back-up für Behrens an den Lago di Lugano kommt. Geht auch der Stürmer davon aus? «Ich weiss nicht, ob jemand kommt. Da müsst ihr Sportchef Sebastian Pelzer fragen.»

«Auch ein Verdienst von Pelzer»

Sichtlich zufrieden mit dem Auftritt gegen den FCZ ist auch Trainer Mattia Croci-Torti (44). Die Dominanz seines Teams ist beeindruckend. Dabei ist es mehr oder weniger das gleiche Kader, das vor einem Jahr mit vier Niederlagen und einem Remis aus den ersten fünf Pflichtspielen sowie einem Torverhältnis von 1:12 katastrophal in die Saison gestartet war.

Anders als vor einem Jahr sind die Spieler mit dem Kopf voll bei der Sache. «Zu sehen, wie Papadopoulos und Zanotti, aber auch Bislimi gegen den FCZ gespielt haben, ist sicherlich auch eine Bestätigung für den Klub. Trotz aller Gerüchte sind diese Spieler voll fokussiert. Das ist auch ein Verdienst von Sebastian Pelzer», sagt Croci-Torti.

Träumt das Tessin schon?

Tatsächlich ist bei Lugano eine Einheit zu erkennen. Und die Tessiner strahlen eine unglaubliche Spielfreude aus. Man denke an die Dreieckskombination von Steffen, Cimignani und Behrens, Pihlströms Dribbling an der Seitenlinie oder Renato Steffens Hackentrick. Aktionen, die den Besuch in der hochmodernen AIL-Arena noch lohnenswerter gemacht haben.

Wenn Lugano Spiele wie jenes gegen den FCZ in dieser Deutlichkeit gewinnt, darf im Tessin durchaus von etwas Grösserem geträumt werden. Auch wenn Croci-Torti bewusst auf die Euphoriebremse tritt: «Wir sind in einem Flow. Natürlich wollen wir so weit oben wie möglich stehen. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass schwierigere Phasen kommen werden.» Noch sind diese allerdings weit entfernt.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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