Jetzt zittert der FCZ vor dem Barrage-Platz
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Zürcher verlieren schon wieder:Uldrikis-Kopfball ebnet Sion den Weg zum Sieg

5. Pleite in Serie – Canepa stinksauer
Jetzt zittert der FCZ vor dem Barrage-Platz

0:2 gegen Sion! Zum fünften Mal in Serie verliert der FCZ. Nun droht den Zürchern das Worst-Case-Szenario.
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FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist unzufrieden.
Foto: Sven Thomann

Nach 45 Minuten liegt der FCZ am Dienstagabend gegen Sion im heimischen Letzigrund 0:1 hinten. Für die Zürcher ist es eine erste Halbzeit zum Vergessen. Vorne kreiert man kaum Chancen, hinten hat man keine Ordnung und dazwischen ist man ideenlos. Präsident Ancillo Canepa ist während der Pause zurecht stinksauer. Zu «Teleclub» sagt er: «Wir haben uns völlig unter Druck setzen lassen. Wir konnten kaum einen richtigen Pass schlagen. Hinten stehen wir auch oft im Schilf. Ich habe die Hoffnung, dass der Fussball manchmal eine Kehrtwende macht.»

Macht er nicht. Der FCZ verliert 0:2 gegen abstiegsbedrohte Sittener. «Die erste Halbzeit war Katastrophe. Unterirdisch – von A bis Z», meint Goalie Yanick Brecher zu «nau.ch». Antonio Marchesano findet ähnliche Worte. «So eine erste Halbzeit, das war wirklich eine Katastrophe. Ich kann das nicht erklären. Wir schaffen es nicht, über 90 Minuten eine konstante Leistung zu bringen. Daran müssen wir arbeiten.»

FCZ braucht noch einen Punkt

Nun haben die Zürcher zum fünften Mal in Folge verloren. Dabei haben sie 15 Tore kassiert und bloss zwei geschossen. Das Saisonziel, der vierte Platz, ist definitiv verpasst. Und es könnte noch schlimmer kommen: Der Stadtklub kann rechnerisch nämlich noch auf den Barrage-Platz abrutschen. Zwei Runden sind noch zu absolvieren. Der FCZ muss am Freitag in Luzern ran und dann am Montag im Letzigrund gegen Thun. Sechs Zähler haben die Zürcher zwar noch Vorsprung auf Thun und Sion. Weil sie aber das schlechtere Goalverhältnis haben, brauchen sie noch einen Punkt aus den letzten beiden Partien, um sich aus eigener Kraft vor der Barrage zu retten.

Für Kevin Rüegg ist klar, was er und seine Mitspieler nun machen müssen: «Die letzten zwei Partien dürfen wir keine Ausreden suchen. Jeder soll für sich schauen, was er gut gemacht hat, was er schlecht gemacht hat. Nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Es ist noch nicht fertig. Wir wollen nicht in die Barrage. Wir geben alles, um das zu verhindern.» (mam)

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