13 Jahre ist es her
Sion stellt mit Boteli wieder einmal einen Nati-Spieler

Winsley Boteli wurde für die Schweizer Nati aufgeboten. Damit stellen die Walliser zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder einen Spieler. Trotz all der Euphorie und des tollen Saisonstarts hält Trainer Didier Tholot sein Team am Boden – das Sion-Inside.
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Nach über 13 Jahren steht mit Winsley Boteli wieder ein Sion-Spieler in der Nati.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus
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Bastien FellerSportjournalist

Die News der Woche

Nach dreizehn Jahren wird der FC Sion während einer Länderspielpause wieder einen seiner Spieler in der Schweizer Nationalmannschaft sehen. Winsley Boteli wurde am Donnerstag von Murat Yakin für den Zusammenzug im September und Oktober aufgeboten. Der Stürmer tritt damit in die Fussstapfen von Gelson Fernandes, der 2013 von Ottmar Hitzfeld berufen worden war. Das Aufgebot hat sich der Shootingstar redlich verdient: In wettbewerbsübergreifend 14 Partien netzte Boteli zwölf Mal ein und lieferte fünf Vorlagen.

Die grosse Frage

Wird Sion durch die Spielverlegung beeinträchtigt? Die Partie zwischen den Wallisern und dem FC Zürich wurde für diesen Freitag um zweieinhalb Stunden vorverlegt. Der Anpfiff erfolgt um 18 Uhr statt um 20:30 Uhr. «Für uns ändert das nicht viel», sagt Didier Tholot. «Wir verbringen etwas weniger Zeit im Hotel, und die einzige kleine Änderung betrifft den Zeitpunkt der Zwischenmahlzeit. Ich mache mir deswegen keine Sorgen.»

Gesagt ist gesagt

«Diese Mannschaft ist bodenständig und bescheiden, sie wird nicht abheben», schätzt Didier Tholot den hervorragenden Saisonstart des FC Sion ein. Zuletzt konnten die Sittener vier Siege in Folge einfahren. Als Tabellenzweiter nach acht Spieltagen liegen die Walliser derzeit voll im Soll, um ihr Ziel – einen Platz auf dem Podium am Saisonende – zu erreichen.

Die Blick-Prognose

Trotz der durchwachsenen Ergebnisse des FCZ räumt Didier Tholot ein, Respekt vor Marcel Kollers Mannschaft zu haben – insbesondere vor einiger ihrer Einzelspieler, die im Angriff für ordentlich Tempo sorgen können. Doch trotz dieser Bedenken fällt es schwer, die Sorge des Sion-Trainers zu teilen. Seine Mannschaft ist zu Saisonbeginn in allen Mannschaftsteilen deutlich überlegen. Und auch die Ersatzbank ist stark genug, um Spiele zu drehen – wie am Dienstag gegen die Grasshoppers. Es wäre daher sehr überraschend, wenn die Walliser die drei Punkte nicht einfahren würden. Prognose: 3:0 für Sion.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Cipriano; Kabacalman, Baltazar, Sylla; Chouaref, Boteli, Surdez.

Wer fehlt?

Hajrizi (verletzt), Rrudhani (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 8 Runden:

  1. Boteli 4,63
  2. Chouaref 4,6
  3. Baltazar 4,5
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Der Schiedsrichter

Luca Piccolo reist ins Wallis, um das Spiel im Tourbillon zu leiten. Als VAR assistiert Nico Gianforte.

Der Gegner

Beim FC Zürich ist «Jugend forscht» angesagt. Der FCZ belegt in der Youth Trophy derzeit den ersten Platz. Trotzdem hätte sich Trainer Marcel Koller auch den einen oder anderen erfahrenen Spieler mehr gewünscht – hier gehts zum FCZ-Inside.

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9

Runde

Sa., Luzern – GC, 18.00 Uhr
Sa., YB – Servette, 18.00 Uhr
Sa., FCZ – Sion, 18.00 Uhr
So., Vaduz – Thun 14.00 Uhr
So., Basel – St. Gallen 16.30 Uhr
So., Lausanne – Lugano 16.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
8
16
22
2
FC Sion
FC Sion
8
9
18
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
Servette FC
Servette FC
8
-1
10
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
8
-5
10
7
FC Zürich
FC Zürich
8
-6
10
8
FC Luzern
FC Luzern
8
-5
9
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
8
-7
8
10
FC Thun
FC Thun
8
-9
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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