Die Partie begann mit einem unglücklichen Paukenschlag für die Hausherren. In der 27. Minute lenkte Basel-Verteidiger Erdin Ismaili eine Hereingabe von Mattia Rizzo unglücklich ins eigene Tor ab zur 1:0-Führung für den FC Zürich. Die Zürcher Nachwuchstalente traten in der Folge sehr abgeklärt auf. Kurz vor der Pause erhöhte Melvin Hodza auf 2:0 (43.). Eine Unkonzentriertheit in der Abwehr der Basler, provoziert durch das konsequente Nachsetzen von Jill Stiel, ermöglichte Hodza den präzisen Abschluss.
Nach dem Seitenwechsel machte Zürich genau dort weiter. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff, in der 52. Minute, schien die Partie entschieden: Din Ramic setzte sich im Strafraum durch geschickten Körpereinsatz ab und erzielte mit einem satten Schuss das 3:0 für den FCZ.
Die Zürcher, die den Sieg möglicherweise bereits sicher glaubten, wurden im Anschluss jedoch etwas nachlässig. In der 78. Minute erzielte Rilind Rushiti nach einem Konzentrationsfehler in der Zürcher Abwehr den 1:3-Anschlusstreffer.
Ein weiterer Wendepunkt der Partie war die 84. Minute: Nach einem rüden Einsteigen mit gestrecktem Bein sah Erdin Ismaili, der bereits das Eigentor verursacht hatte, die direkte Rote Karte. Doch Basel zeigte in der Folge eine beeindruckende Moral. Trotz der Unterzahl kam Basel nur drei Minuten nach dem Platzverweis durch Stürmer Justin Borer auf 2:3 heran (87.).
Trotz aller Bemühungen des FC Basel schaffte es Zürich schlussendlich, die Führung zu verteidigen und drei wichtige Punkte aus diesem torreichen Klassiker mitzunehmen. Ein hart erkämpfter, aber am Ende knapper Sieg für die abgeklärteren, aber in der Schlussphase nicht mehr so souveränen Zürcher.
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