Darum gehts
- Fabián Ruiz beeindruckt 2026 mit Champions-League-, Ligue-1- und WM-Titeln
- Trotz dreimonatiger Verletzung glänzt der Spanier in entscheidenden Saisonmomenten
- 2025 wurde Ruiz Ballon-d’Or-24., jetzt zählt er zu den Top-Favoriten
Die Diskussion um den Ballon d’Or 2026 nimmt Fahrt auf – und ein neuer Name mischt vorne mit: Fabián Ruiz (30). Der spanische Mittelfeldspieler hat eine nahezu perfekte Saison hinter sich. Mit Paris Saint-Germain gewann er erfolgreich die Champions League und die Ligue 1. Wenige Monate später krönte er seine Saison mit dem Weltmeistertitel für Spanien. Das Triumph-Triple macht ihn zu einem Top-Kandidaten für die begehrteste individuelle Auszeichnung im Fussball.
Im Interview mit «L’Équipe» und «France Football» wurde Ruiz auf seine Chancen zum Sieg angesprochen. «Das entscheiden die Wähler. Für mich ist es am wichtigsten, für die Mannschaft da zu sein und gleichzeitig zu den Besten zu gehören. Ich hatte das Glück, letztes Jahr unter den 30 Nominierten zu sein, und hoffe, dieses Jahr so weit oben wie möglich zu landen», wünscht er sich. 2025 war er auf Platz 24 gelandet.
Drei Titel trotz dreimonatiger Verletzungspause
Ruiz bleibt bescheiden, verweist aber auf seine Titelbilanz: «Was die Titel betrifft, hat niemand mehr gewonnen als ich.» Individuell hätten andere Spieler ebenfalls fantastische Saisons gespielt. «Allein unter den Nominierten für den Ballon d’Or zu sein, ist ein Privileg und eine riesige Freude.»
Der dreifache Titelgewinner war Schlüsselspieler bei PSGs Champions-League-Triumph und in der Ligue 1 und hatte auch bei Spaniens WM-Titel eine tragende Rolle. Besonders bemerkenswert: Trotz einer dreimonatigen Knieverletzung von Januar bis April kehrte Ruiz rechtzeitig für die entscheidenden Saisonphasen zurück. «Ich war drei Monate lang verletzt, was viele Opfer erforderte, aber ich spielte und war in entscheidenden Momenten wichtig, sowohl für meinen Klub als auch für meine Nationalmannschaft», erklärte Ruiz.
Als klarer Favorit sieht er sich nicht. Doch wer die Titel besonders gewichtet, kommt an seiner Bilanz kaum vorbei.
Dieser Artikel ist zuerst auf «Abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.



