Zum Goalie-Duell in der Nati
Das ist Kobels Problem im Kampf gegen Sommer

Hat sich Murat Yakin zu früh auf die Nummer 1 im Nati-Tor festgelegt? Dass er das Fass nicht aufmachen will, ist logisch, schreibt Blick-Sportchef Emanuel Gisi. Was aber nicht bedeutet, dass nicht doch noch eine Rolle rückwärts folgen könnte.
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Gregor Kobel will den Posten im Tor der Schweizer Nati unbedingt.
Foto: TOTO MARTI
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Emanuel GisiSportchef

Ist Murat Yakin jetzt zu beneiden oder nicht? Der Nati-Coach muss zwischen zwei Top-Goalies auswählen. Mit Titular Sommer und Herausforderer Kobel verfügt die Schweiz über zwei Keeper, die die meisten EM-Konkurrenten mit Handkuss zwischen die Pfosten stellen würden. 

Das Problem: Kobel sieht sich jetzt schon als Nummer 1, Yakin sieht keinen Anlass, am bewährten Sommer zu rütteln. Während Sommer in Goalie-Guru Patrick Foletti einen gewichtigen Fürsprecher hat, werfen sich für Kobel Berater Philipp Degen und BVB-Ikone Roman Weidenfeller in die Bresche.

Für Sommer sprechen 87 Länderspiele, die damit verbundene Erfahrung, eine starke Hinrunde bei Inter, sein Standing in der Nati. 

Und Kobel? Der hat in den letzten Monaten überragend gehalten, dass der ehrgeizige BVB-Schlussmann die Nati-Zukunft prägen soll, ist völlig klar. 

Er hat aber ein Problem. Als er im Herbst in der EM-Quali Einsätze kriegen sollte, musste er wieder einmal verletzt passen. Und wer verletzt ist, kann sich nicht bewähren – weshalb Kobel immer noch bei fünf Länderspielen steht. 

Darum: Nein, Yakin ist nicht zu beneiden. Das Goalie-Thema kann Unruhe in ein Team tragen, das in den letzten Monaten schon genügend Trubel erlebt hat. Dass der Coach ohne Not das Fass öffentlich nicht aufmachen will, leuchtet also erst einmal ein.

Klar ist aber auch: Sollte Sommer im Frühjahr Schwächen zeigen und Kobel weiterhin auf hohem Level Leistung bringen, wird Yakin nicht darum herum kommen, auf seinen Entscheid zurückzukommen. Ansage im Dezember hin oder her.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
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0
0
2
Japan
Japan
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3
Schweden
Schweden
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0
0
4
Tunesien
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0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
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1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
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0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
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0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
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3
Irak
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4
Norwegen
Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
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1
Argentinien
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0
0
0
2
Algerien
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0
0
0
3
Österreich
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0
0
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4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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