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Xhaka sackt in sich zusammen – und erklärt Gefühlsausbruch
«Ich nehme so viel Druck auf mich»

Die Schweiz hat mit dem Einzug in den WM-Viertelfinal bereits Geschichte geschrieben. Doch damit gibt sich Nati-Captain Granit Xhaka nicht zufrieden.
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Granit Xhaka verwandelt im Penaltyschiessen den ersten Schweizer Versuch.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Granit Xhaka verpasst Chance in der 114. Minute, verwandelt ersten Penalty
  • Der Nati-Captain feiert Achtelfinal-Sieg in Vancouver gegen Kolumbien emotional
  • 151 Länderspiele, Xhaka will im WM-Viertelfinal gegen Argentinien historisch siegen

Diesen Moment will Granit Xhaka (33) ganz für sich allein. Während seine Teamkollegen losrennen, um Rubén Vargas nach dem entscheidenden Penalty in die Arme zu schliessen, sackt der Nati-Captain auf der Mittellinie des BC Place in sich zusammen. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit rappelt sich Xhaka schliesslich auf und macht sich auf den Weg zu seiner feiernden Mannschaft.

«Für mich war das die pure Erleichterung. Ich nehme so viel Druck auf mich. Für mich selbst, aber auch für die Mannschaft. Auch wenn man alles noch gar nicht ganz realisiert, wollte ich diesen Moment einfach für mich geniessen», sagt Xhaka nach dem Spiel.

Wie gross die Last, die sich der Rekordnationalspieler zu einem nicht unwesentlichen Teil auch selbst aufgeladen hatte, gewesen sein muss, zeigt sich schon zu Beginn des Penaltyschiessens. Als erster Schweizer schnappt sich Xhaka den Ball und trifft – wenn auch mit etwas Glück. Seine Erleichterung darüber entlädt sich in einem langen Jubelschrei. Ein ungewohntes Bild des Baslers, der seine Tore sonst gerne etwas emotionsloser bejubelt.

Zuvor spielt Xhaka in der hitzigen Partie in Vancouver lange nur eine Nebenrolle. Bis sich ihm in der 114. Minute die grosse Möglichkeit bietet, die Partie selbst zu entscheiden. Doch der 151-fache Nationalspieler setzt seinen Abschluss von der Strafraumkante übers Tor. Und nur Sekunden später hat er auf der anderen Seite grosses Glück, dass Kolumbiens Campaz nach seinem üblen Querschläger die Nerven versagen.

«Wenn du so nahe dran bist ...»

«Es war definitiv ein spezieller Tag. Es macht mich glücklich, dass wir endlich diesen grossen Schritt machen konnten. Für die Schweiz, für die Spieler, für den Staff und für die Familien», so Xhaka. Die letzten paar Jahre waren eine harte Zeit: Seit seiner ersten WM 2014 habe die Nati immer wieder gute K.o.-Spiele abgeliefert, in denen am Schluss aber immer wieder das nötige Glück gefehlt habe. «Aber wir haben immer daran geglaubt. Diese Mannschaft befindet sich in einer Ära, die vielleicht nicht noch einmal kommt. Dass wir endlich unsere eigene Geschichte schreiben konnten, macht mich unglaublich stolz!»

Trotzdem spricht der Nati-Captain nur von einem Zwischenziel, das erreicht worden sei. «Jetzt müssen wir dranbleiben. Wenn du so nahe dran bist, wird der Hunger noch grösser. Jetzt willst du durchlaufen. So denke ich. Und ich bin überzeugt, dass die Mannschaft und der Staff auch so denken», sagt er im Hinblick auf den WM-Viertelfinal gegen Argentinien. Das nächste Kapitel Nati-Geschichte wird in der Nacht auf Sonntag (Schweizer Zeit) geschrieben – mit Xhaka in einer Hauptrolle.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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