«Warte auf den Pass, dann schauen wir, was passiert»
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Puertas bald in der Nati?«Warte auf den Pass, dann schauen wir, was passiert»

Wieder Doppelbürger-Fiasko?
Nati-Hoffnung Puertas lässt mit Spanien-Aussage aufhorchen

Der 27-jährige Mittelfeldspieler Cameron Puertas ist in dieser Woche von Saudi-Arabien zu Werder Bremen gewechselt. Seine Aussagen zur möglichen Nationalmannschaftswahl sorgen nun für Aufsehen, während der Schweizer Verband auf seine Einbürgerung hofft.
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Cameron Puertas ist seit dieser Woche bei Werder Bremen in der Bundesliga.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cameron Puertas wechselt zu Werder Bremen und strebt WM-Teilnahme an
  • Puertas offen für Nationalmannschaft Spanien oder Schweiz, Einbürgerung erwartet
  • SFV bemüht sich seit zwei Jahren um Einbürgerung des 27-jährigen Mittelfeldspielers
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Tobias WedermannFussballchef

Weser statt Wüste heisst es für Cameron Puertas (27) seit dieser Woche. Der gebürtige Lausanner wurde am Deadline Day von Saudi-Klub Al-Qadsiah an Werder Bremen ausgeliehen. «Mein Wunsch war es, nach Europa zurückzukehren, und auch die WM 2026 ist bei mir im Hinterkopf», sagt Puertas im Rahmen seiner Vorstellung über den Wechsel in den Norden Deutschlands.

Die WM 2026 im Hinterkopf – doch für welches Land? Mit einer Aussage bei der Pressekonferenz lässt der offensive Mittelfeldspieler aufhorchen. «Für die Mannschaft, die zuerst kommt», antwortet Puertas auf die Frage, ob er für Spanien oder die Schweiz spielen will.

Zuerst antwortet er zudem auf Englisch mit «Spanien», wechselt dann die Sprache. Werder-Spielerin Amira Arfaoui, die als Übersetzerin für Puertas einspringt, sagt zudem: «Er ist offen. Er hat den spanischen Pass, wartet auf den aus der Schweiz und dann mal schauen, was passiert.»

Puertas ist in Lausanne geboren, die Schweizer Staatsbürgerschaft hat er allerdings nicht. Noch nicht. Beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) ist man zuversichtlich, dass dies noch bis Ende dieses Jahres klappen könnte. Der Romand gilt als Nati-Hoffnung. «Ich würde ihn sehr gerne einladen. Mir gefallen seine Art und seine Mentalität», sagte Trainer Murat Yakin im Juni. Der 27-Jährige habe ein Spielerprofil, das man in dieser Art aktuell nicht im Schweizer Team habe: «Ein zentraler Mittelfeldspieler, der viele Tore schiesst.» Mit dem Wechsel von der Saudi-Liga in die Bundesliga ist dieses Profil nun noch attraktiver geworden.

Verband bemüht sich seit zwei Jahren um Einbürgerung

Droht nun nach den Nati-Abgängen von Leon Avdullahu und Eman Kospo sowie dem möglichen Abgang von Albian Hajdari das nächste Doppelbürger-Fiasko beim Schweizerischen Fussballverband? Es wäre eine überraschende Kehrtwende, denn beim SFV rechnet man fest mit Puertas in naher Zukunft. Seit zwei Jahren bemüht sich der Verband gemeinsam mit der Familie proaktiv um eine Einbürgerung und ist auf der Zielgeraden. Schon 2024 gab es Gespräche mit Nati-Direktor Pierluigi Tami, und während der EM in Deutschland war Puertas zudem als Gast im Hotel der Nati, besuchte seine Freunde und hat gemeinsam mit dem Team gegessen.

Die Hoffnung ist, dass die Frage sowie die Aussagen Puertas aufgrund der drei unterschiedlichen Sprachen am Bremer Medienevent missverständlich rübergebracht wurden und der Romand spätestens im nächsten Jahr erstmals im Nati-Trikot auflaufen wird.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Gruppe F
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Tunesien
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Ägypten
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Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Norwegen
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Kolumbien
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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Panama
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