«Xherdan Shaqiri und Noah Okafor sind dabei»
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Eindrücke aus dem Training:«Xherdan Shaqiri und Noah Okafor sind dabei»

Wettlauf gegen Zeit bei der Nati
Zittern um Shaqiri und Okafor geht weiter

Xherdan Shaqiri und Noah Okafor werden gegen Brasilien schmerzlich vermisst. Stehen sie für den Final um den Achtelfinal-Einzug gegen Serbien am Freitag zur Verfügung?
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Shaqiri (2.v.l.) und Okafor (r.) beim 5 gegen 2 mit den Ersatzspielern.
Foto: keystone-sda.ch
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die gute Nachricht zuerst: Xherdan Shaqiri und Noah Okafor kehren am Tag nach der Pleite gegen Brasilien auf den Trainingsplatz zurück. Die Stimmung unter den am Vorabend nicht oder nur kurz eingesetzten Spielern ist gelöst, beim 5 gegen 2 wird gescherzt und gelacht. Mittendrin unter den Spassvögeln: Shaqiri und Okafor.

Nach dem Aufwärmen trainieren die beiden allerdings individuell. Ein paar längere Läufe stehen im Programm, um den Puls hochzujagen, danach gibt es ein paar Übungen mit dem Ball sowie individuelle Rehabilitationsmassnahmen. Reicht die Zeit, um wieder fit zu werden?

«Wir gehen nicht für ein Unentschieden auf den Platz»
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Tami vor Serbien-Spiel:«Wir gehen nicht für ein Unentschieden auf den Platz»

Mangelnde Alternativen

Beide zwickt es im Oberschenkel. Okafor hat muskuläre Probleme am Hüftansatz, Shaqiri oberhalb des Knies. Der Zauberzwerg spürt am Sonntag im Abschlusstraining ein leichtes Zwicken und gibt vor dem Duell mit dem Rekord-Weltmeister Forfait. Es ist eine Vorsichtsmassnahme. In einem WM-Final hätte Shaqiri wohl gespielt.

Nati-Direktor Tami genervt über Doppeladler-Fragen

Pierluigi Tami ist ein ruhiger und unaufgeregter Zeitgenosse. Als sich am Tag nach dem Brasilien-Spiel die Fragen um allfällige politische Nebengeräusche im Vorfeld der Partie am Freitag gegen Serbien häufen, reagiert der Nati-Direktor leicht genervt. Nach der x-ten Frage sagt Tami: «Wenn wir über Fussball reden, bin ich gerne bereit zu antworten. Das andere interessiert uns nicht.»

Die Nebengeräusche, die das Duell gegen Serbien 2018 in Russland begleiteten, sind neben den angeschlagenen Okafor und Shaqiri im SFV-Camp das grosse Thema. «Wir wollen uns auf den Fussball und nicht auf die Politik fokussieren», sagt Tami. «Wir sind an einer WM und haben eine Riesenchance, uns für die Achtelfinals zu qualifizieren.»

Seit Monaten ist der SFV bestrebt, die Brisanz der Serbien-Partie auf das Sportliche zu lenken, um Ähnliches wie vor vier Jahren, als Xhaka und Shaqiri nach ihren Toren zum Doppeladler ansetzen, zu verhindern. Im Mai treffen sich SFV-Präsident Dominique Blanc und Generaldirektor Robert Breiter mit dem serbischen Verband. Das Ziel ist klar: Es soll in dieser Partie nur um den Sport gehen. Xhaka und Shaqiri bleiben im Vorfeld unaufgeregt, äussern sich abgeklärt zum Thema. Bis zur Partie am Freitag werden sie nicht mehr öffentlich sprechen.

Nati-Direktor Pierluigi Tami.
keystone-sda.ch

Pierluigi Tami ist ein ruhiger und unaufgeregter Zeitgenosse. Als sich am Tag nach dem Brasilien-Spiel die Fragen um allfällige politische Nebengeräusche im Vorfeld der Partie am Freitag gegen Serbien häufen, reagiert der Nati-Direktor leicht genervt. Nach der x-ten Frage sagt Tami: «Wenn wir über Fussball reden, bin ich gerne bereit zu antworten. Das andere interessiert uns nicht.»

Die Nebengeräusche, die das Duell gegen Serbien 2018 in Russland begleiteten, sind neben den angeschlagenen Okafor und Shaqiri im SFV-Camp das grosse Thema. «Wir wollen uns auf den Fussball und nicht auf die Politik fokussieren», sagt Tami. «Wir sind an einer WM und haben eine Riesenchance, uns für die Achtelfinals zu qualifizieren.»

Seit Monaten ist der SFV bestrebt, die Brisanz der Serbien-Partie auf das Sportliche zu lenken, um Ähnliches wie vor vier Jahren, als Xhaka und Shaqiri nach ihren Toren zum Doppeladler ansetzen, zu verhindern. Im Mai treffen sich SFV-Präsident Dominique Blanc und Generaldirektor Robert Breiter mit dem serbischen Verband. Das Ziel ist klar: Es soll in dieser Partie nur um den Sport gehen. Xhaka und Shaqiri bleiben im Vorfeld unaufgeregt, äussern sich abgeklärt zum Thema. Bis zur Partie am Freitag werden sie nicht mehr öffentlich sprechen.

Komplizierter ist die Situation bei Okafor. Ein Einsatz gegen Brasilien? Unmöglich. Und auch das Spiel gegen Serbien wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Der Salzburg-Stürmer hat zwar trotz starker Auftritt in der Champions League seinen Stammplatz in der Nati verloren, er ist aber im Angriff die erste Option als Ersatz für Shaqiri, Vargas oder Embolo.

Okafors Schnelligkeit wird gegen Brasilien schmerzlich vermisst. Die Sprints in die Tiefe fehlen, das von Yakin proklamierte schnelle Umschaltspiel erstickt im Keim. Kein einziger Schuss fliegt auf das brasilianische Tor. Dies muss und wird sich gegen Serbien ändern. «Es wird ein ganz anderes Spiel», sagt Nati-Direktor Pierluigi Tami. Die serbische Defensive macht gegen Kamerun (3:3) keinen guten Eindruck.

Zwei entscheidende Trainings

Auch Tami streicht die Wichtigkeit der beiden heraus, vor allem diejenige Shaqiris. «Wir kennen alle Shaqs offensive Quote.» Für eine Prognose sei es noch zu früh. Am Mittwoch wisse man mehr, denn entscheidend seien die zwei Trainingstage vor dem Spiel, so Tami. «Wenn man nicht richtig trainieren kann, wird es schwierig.»

Zumindest mit einem Einsatz von Shaqiri ist zu rechnen. Das Duell gegen Serbien ist für ihn aus mehreren Gründen sehr speziell. Vor vier Jahren entscheidet er das hochemotionale Spiel in Kaliningrad mit einem Tor in der 90. Minute mit dem 2:1-Siegtor. Gegen eine Wiederholung hätte niemand etwas einzuwenden.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
Südafrika
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3
Südkorea
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0
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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0
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Katar
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0
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Irak
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Norwegen
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Argentinien
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Jordanien
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Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Gruppe L
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England
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