Xhaka-Klartext zur Kritik an Nati-Trainer Yakin
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«Interessiert mich nicht»:Xhaka-Klartext zur Kritik an Nati-Trainer Yakin

Was der fordert, wie Yakin ihn sieht
Nati-Captain Xhaka lanciert Positionsdiskussion neu

Die Diskussionen um das zentrale Schweizer Mittelfeld ebben nicht ab. Vor allem jene um die Rolle von Captain Granit Xhaka. Aber nicht nur.
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Die Position von Granit Xhaka bei der Schweizer Nati wirft weiter Fragen auf.
Foto: TOTO MARTI
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Alain KunzReporter Fussball

«Der Trainer sieht, wie dominant ich im Klub auf meiner Position bin. Er ist derjenige, der entscheidet, wo die Spieler spielen. Das ist nicht meine Aufgabe. (…) Ich glaube weniger, dass die Position hier wieder ein grosses Thema sein muss. Aber die Leute sehen, welche Leistung ich auf welcher Position im Klub bringe.» So antwortet Granit Xhaka (31) im SRF-Interview nach dem 1:1-Geknorze gegen den Kosovo auf die Frage nach der Rollenverteilung im zentralen Mittelfeld und wie er es am liebsten habe.

Benjamin Huggel (46), SRF-Experte und Ex-Mitspieler von Xhaka, ordnet das ein und stellt zuerst fest, dass Xhaka wieder mal nicht verbergen konnte, was er gerne möchte. «Er kann auch auf der Achterposition mehr Verantwortung und Einfluss haben als in den letzten zwei Länderspielen. Das hat nichts mit der Position zu tun. Und vor allem auch nicht, dass es ihn in Phasen braucht, in denen es nicht läuft. Da ist es egal, ob der Trainer ihm vor dem Spiel sagt, er sei Achter oder Sechser. Granit muss den Ball fordern, das Spiel beruhigen, zwei, drei saubere Pässe machen, damit man nicht mehr so unter Druck ist.»

Statistiken sprechen für Xhaka

Bei Bayer Leverkusen sieht man derzeit einen der besten Xhakas aller Zeiten. In der Nati ist das Gegenteil der Fall. Auch gegen Israel eröffnet Xhaka mit einem Ballverlust dem Gegner eine Konterchance. Gegen den Kosovo gibts diesen Risikopass im Strafraum auf Nico Elvedi, der auf dem unebenen Terrain prompt einen Fehlpass spielt, und dem Kosovo so eine Riesenchance ermöglicht. Dazu verwirft er nach einem Ballverlust die Hände – und bleibt stehen. Und dann ist da das harte Foul an Lirim Kastrati (24), als der Schweizer null Chancen auf den Ball hat. Null! Auch ein Zeichen eines gewissen Frustes.

Auch später lässt der Basler nochmals durchblicken, wo er am liebsten spielen würde. Er wird gefragt, was er von Statistiken halte, die besagen, dass er in den Top-fünf-Ligen in einigen Bereichen einer der Besten auf seiner Position sei. Xhaka: «Statistiken haben noch nie gelogen. Auch heute nicht.» Punkt, Amen.

Aebischer oder Freuler?

Trainer Murat Yakin (49) seinerseits hat wenig Verständnis für das Wiederaufflammen der Diskussion um die Xhaka-Rolle: «Bei Granit ist es Flexibilität, die er ausspielen kann, wenn Denis Zakaria sich fallenlässt. Er kann die Position flexibel einteilen. Bei einer Dreierkette spielt er vor der Abwehr. Granit braucht die zentrale Position, wo er sich wohlfühlt und die Leaderrolle übernehmen kann. Es ist mit ihm abgesprochen. Ich verstehe nicht, dass man sich ständig Gedanken macht, ob zwischen mir und Granit etwas ist. Ich habe mit ihm einen positiven Austausch und ich versuche, ihn auf einer Position zu bringen, wo er für die Mannschaft wichtig ist.»

Augenfällig war aber schon, wie viel besser Denis Zakaria (26) zum Zug kam, als er in der zweiten Halbzeit höher stand.

Und noch eine Baustelle gibts in der Zentrale. Was, wenn die Gerüchte stimmen, dass Yakin zuerst Michel Aebischer (26) von Beginn weg anstelle von Remo Freuler (31) bringen wollte und sich dann doch umentschied? Sollte das stimmen: Was könnte den Coach zu diesem Schritt bewogen haben? Auffällig war, wie früh er dann diesen Wechsel im Spiel vollzog. Nach gut einer Stunde.

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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Brasilien
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Marokko
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Australien
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Deutschland
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