«Er hat den Schweizer Pass gestern erhalten»
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Yakin über Neuling Gartenmann:«Er hat den Schweizer Pass gestern erhalten»

Von Gartenmann bis Schmidt
Das sind die vier neuen Gesichter in der Nati

Vier neue Spieler bietet Nati-Trainer Murat Yakin für die beiden Testspiele gegen Nordirland und Luxemburg auf. Während einer davon als Shaqiri-Nachfolger gehandelt wird, hat ein anderer den Schweizer Pass erst seit zwei Tagen.
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Vier Neue nominiert Nati-Trainer Murat Yakin für die beiden Testspiele gegen Nordirland und Luxemburg.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Murat Yakin beruft überraschend neue Spieler für die Testspiele gegen Nordirland und Luxemburg
  • Vier Spieler erstmals für Nationalmannschaft nominiert, darunter Stefan Gartenmann und Lucas Blondel
  • Elf Spieler mit weniger als fünf Länderspielen im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft
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Julian SigristRedaktor Sport

Murat Yakin (50) sorgt mit dem ersten Aufgebot des Jahres für die ein oder andere Überraschung. Für die Testspiele gegen Nordirland (21. März) und Luxemburg (25. März) bietet der Nati-Trainer einige unerfahrene Akteure auf. Gleich elf Spieler, die weniger als fünf Länderspiele absolviert haben, sind dabei. Vier davon sind sogar zum ersten Mal überhaupt für die Nationalmannschaft nominiert.

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Stefan Gartenmann

Seit Dienstag ist Stefan Gartenmann (28) im Besitz des Schweizer Passes. An diesen kam der Innenverteidiger, der in Dänemark aufgewachsen ist und dort sämtliche Jugendnationalmannschaften durchlief, dank seines Thurgauer Grossvaters. Gartenmanns Heimatort: die 1300-Seelen-Gemeinde Amlikon-Bissegg TG. Am Mittwoch klappte dann auch gleich noch der Nationenwechsel bei der Fifa.

Yakin erklärt die Nomination des grossen Unbekannten wie folgt: «Es gab einen Tipp, dass er interessiert ist. Wir hatten ihn deshalb auf dem Radar.» Nach einem «sehr guten Gespräch» sei die Entscheidung von Gartenmann dann schnell gefallen für die Nati. Dabei profitiere die Schweiz auch vom harten Konkurrenzkampf in der dänischen Innenverteidigung. Deutsch spricht die grosse Nati-Überraschung allerdings nicht. «Er kennt ein paar Wörter, aber Englisch spricht er sehr gut», so Yakin.

Seine Karriere begann Gartenmann bei seinem Heimatklub FC Roskilde. Abgesehen von einem zweijährigen Abenteuer beim SC Heerrenveen war der 28-Jährige bis 2023 in Dänemark aktiv. Nach einer Leihe zu Aberdeen wechselte er im vergangenen Sommer zu Ferencvaros Budapest. Dort ist der Innenverteidiger unumstrittener Stammspieler. Yakin beschreibt Gartenmann als einen «robusten und kämpferischen Spieler, der eine Leader-Figur ist».

Lucas Blondel

«Ein Spieler, der beim vielleicht bekanntesten Club in Südamerika spielt, ist für uns ein grosser Glücksfall», kommentiert Yakin die Nominierung von Rechtsverteidiger Lucas Blondel (28). Blondel seit Sommer 2023 bei den Boca Juniors unter Vertrag und wurde im Februar vom Nati-Trainer besucht.

Trotz Erfahrung auf höchstem südamerikanischen Niveau mahnt Yakin aber zur Vorsicht: «Wir müssen realistisch sein. Für ihn ist es ein Kulturwechsel, es geht da auch um ein gegenseitiges Kennenlernen.»

Geboren ist Blondel in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Aufgewachsen ist Blondel grösstenteils in Südamerika, verbrachte aber einen Teil seiner Kindheit in der Schweiz. Sein Vater stammt aus dem Kanton Waadt und ist der Grund, weshalb der Abwehrspieler nicht nur den argentinischen, sondern auch den Schweizer Pass besitzt.

Alvyn Sanches

Der in Lausanne aufgewachsene Alvyn Sanches (22) gilt als eines der grössten Talente im Schweizer Fussball. Bereits mit neun Jahren wechselte er in die Jugendabteilung von Lausanne-Sport. Nach guten Leistungen in den vergangenen beiden Spielzeiten schafft Sanches in dieser Saison seinen endgültigen Durchbruch. Wettbewerbsübergreifend steht er für Lausanne bereits bei 14 Toren und 4 Vorlagen in 30 Spielen. Für den Sommer scheint ein Transfer in eine Topliga so gut wie fix.

Für Yakin, der Sanches bereits im letzten November auf der Pikettliste hatte, ist deshalb klar, dass man langfristig auf ihn bauen möchte: «Er hatte die letzten 3 Spiele etwas Mühe, aber er ist für uns ein grosses Talent. Er macht das sehr gut in der Schweiz.» Trotzdem warnt der Nati-Trainer aber: «Das Niveau-Verhältnis von den Spielen in der Schweiz zu internationalen Spielen ist gross. Wir wollen ihn behutsam aufbauen.»

Isaac Schmidt

Genau wie Sanches durchlief auch Isaac Schmidt (25) die Jugendabteilung vom FC Lausanne-Sport, wuchs im selben Quartier auf. Nach seinem Profidebüt im Juni 2020 kam er dort aber nur sporadisch zum Einsatz, weshalb er im Sommer 2021 zum FC St. Gallen wechselte, wo er zum Aussenverteidiger umfunktioniert wurde.

Nach drei Jahren als Stammspieler und Leistungsträger bei den Espen wechselte Schmidt im letzten Sommer zu Leeds United. Dort kommt er aber nur sehr selten zum Einsatz. Im FA Cup stand er als Rechtsverteidiger zwar zweimal über 90 Minuten auf dem Platz, in der Championship kommt er in der laufenden Saison aber lediglich auf 25 Einsatzminuten.

Dass Yakin ihn nun trotz fehlender Spielpraxis nominiert, liegt auch an seiner vergangenen Saison: «Er war immer ein bisschen auf dem Radar. Er hat in St. Gallen tolle Spiele gemacht und kann sowohl links als auch rechts spielen.»

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WM 2026 Gruppe A
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Kanada
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