Verletzungswelle bei Frauen
Geht der Nati der Saft aus?

Für die beiden EM-Quali-Spiele gegen Ungarn muss Nati-Trainerin Pia Sundhage auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Die Schwedin bleibt aber gelassen.
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Pia Sundhage wird ihr Team für die Spiele gegen Ungarn umbauen müssen.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucas WerderReporter Fussball

Eigentlich hätte Nati-Stürmerin Alayah Pilgrim (21) viel zu erzählen. Darüber, wie sie nach ihrem Winter-Wechsel bei der AS Roma zum Saisonende einen Stammplatz erkämpft hat. Oder wie sie mit ihren neuen Teamkolleginnen den Gewinn des italienischen Doubles gefeiert hat.

Doch beim Nati-Medientermin fehlt Pilgrim diese Woche. Die Aargauerin ist aus dem Camp in Magglingen abgereist und fällt für die beiden EM-Quali-Spiele gegen Ungarn aus. «Alayah Pilgrim laboriert seit einigen Tagen an Problemen im linken Knie. Die Untersuchung hat einen Knorpelschaden ergeben», teilt der Verband mit.

Knorpelschaden im Knie? Das klingt zunächst heftiger, als es ihm Fall von Pilgrim wohl ist. Eine Operation ist nicht nötig. Nach einer langen Saison soll sich die grosse EM-Hoffnung nun zuerst einmal erholen. Die Rehabilitation wird Pilgrim in der Schweiz absolvieren.

Auch Stierli und Csillag fehlen

Mit dem Ausfall der Stürmerin verliert die Nati eine weitere Stammkraft. Verteidigerin Julia Stierli (27) hat den Zusammenzug ebenfalls bereits verlassen. Die künftige Freiburg-Spielerin hatte sich vergangene Woche an der Hand operieren lassen und muss kürzer treten. Zudem muss auch Stürmerin Aurélie Csillag (21) mit Oberschenkelproblemen kurzfristig passen.

Daneben fehlen mit Lia Wälti (31), Noelle Maritz (28) und Ana Maria Crnogorcevic (33) drei weiter routinierte Spielerinnen, die es zusammen auf 392 Länderspiele bringen. Captain Wälti kuriert noch immer eine Knieverletzung aus, Maritz fehlt aufgrund einer Routine-Operation. Und Crnogrocevic ist nach längeren gesundheitlichen Problemen erst vor kurzem bei Atlético Madrid wieder ins Training eingestiegen.

Zwei Neulingen winkt das Nati-Debüt

Geht der Nati nach einer langen Saison kurz vor den Sommerferien der Saft aus? «Klar ist es eine Herausforderung, wenn erfahrene Spielerinnen fehlen», sagt Nati-Trainerin Pia Sundhage (64). «Auf der anderen Seite ist auch eine Möglichkeit, anderen eine Chance zu geben. Wenn eine Spielerin lange auf eine solche Gelegenheit hat warten müssen, kann das viel Energie freisetzen.»

Auch Coumba Sow (29) versucht, in den vielen Ausfällen das Positive zu sehen. «Das bringt frischen Wind rein. Jüngere Spielerinnen, die sich sonst vielleicht eher zurückhalten, können jetzt etwas mehr aus sich herauskommen», so die Mittelfeldspielerin.

Dazu gehören auch die beiden U19-Nationalspielerinnen Naomi Luyet (18) und Caterina Tramezzani (19). Beide sind von Sundhage zum ersten Mal fürs A-Team aufgeboten worden und waren eigentlich nur für die Trainings eingeplant. Aufgrund der vielen Ausfälle rücken nun beide ins Kader für die Ungarn-Spiele.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
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0
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2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
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0
0
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4
Tschechien
Tschechien
0
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
Kanada
0
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
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3
Katar
Katar
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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1
Brasilien
Brasilien
0
0
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2
Marokko
Marokko
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0
3
Haiti
Haiti
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4
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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USA
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2
Paraguay
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3
Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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1
Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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0
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
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England
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2
Kroatien
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Ghana
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Panama
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