Srmlh59tj305dv_poster.jpg
1:47
Spanien, Portugal und Tschechien:Das sagt Nati-Coach Yakin zu der Nations-League-Gruppe

Mega-Gruppe in Nations League
Nati gegen Portugal, Tschechien und Spanien

Die Schweiz trifft in der Nations League auf Spanien, Portugal und Tschechien. Die absolute Hammergruppe ist aber jene von Deutschland.
Kommentieren
Alain Kunz (Text) und Eynat Bollag (Video)
1/8
Es kommt zum Wiedersehen: Cristiano Ronaldo und Portugal haben schon 2019 in der Nations League gegen die Schweiz gespielt.
Foto: Toto Marti

EM 2008. Basel. Das erste Spiel. Schweiz gegen Tschechien. 0:1. Die Heim-EM geht in die falsche Richtung. Hakan Yakin erinnert sich: «Wir haben uns zwei Jahre lang auf dieses Spiel vorbereitet. Und dann das. Das war eine Riesen-Enttäuschung.»

EM 2021. St. Petersburg. Nach Shaqiris Ausgleich stehts 1:1. Das Spiel ist am Kippen – bis der englische Ref Michael Oliver was dagegen hat und Remo Freuler Rot zeigt. Skandal! Schreien viele. Nicht zu Unrecht. Spanien gewinnt das Penaltyschiessen.

Nations League, Final-Four-Turnier 2019. Halbfinal Schweiz – Portugal. Einer schiesst uns ab. Im Alleingang. Dreimal Cristiano Ronaldo. 1:3 Es wird nichts aus dem Final.

Yakin will nicht auf Revanche sinnen

Das sind die letzten drei Spiele gegen unsere Gruppengegner. Und dreimal schreit es geradezu nach Revanche. «Aber es sind immer neue Spiele. Neues Glück», sagt Nati-Coach Murat Yakin. Der Revanche-Aspekt interessiert ihn nicht wirklich. «Es hat gegen jeden Gegner irgendeine Geschichte. Im Sport gilt das, was war, nicht. Es gilt, nach vorne zu schauen. Resultatorientierten guten Fussball zu spielen. Irgendwo vorne mitzuspielen in dieser Gruppe. Und vor allem: Den Rhythmus aufzunehmen für unser grosses Ziel, die WM.»

Und die Kurzanalyse der Gegner? Yakin: «Spanien, das sind junge, schnelle, wendige, technisch starke Spieler. Höchstes Niveau. Portugal? Zwei, drei sehr namhafte Spieler. Allen voran Cristiano Ronaldo. Oder Pepe. Das Team lebt noch von diesen Spielern. Aber die werden nicht jünger. Tschechien: Auch da haben wir grössten Respekt. In der A-Liga gibt es keine schwachen Teams.»

Nur nicht absteigen

Für SFV-Präsident Dominique Blanc gibt es für die Schweizer Mannschaft wenig Grenzen: «Es hat sich etwas geändert in dieser Mannschaft. Das Potenzial war immer da. Doch nun gehen unsere Spieler ganz anders in Spiele gegen die Grossen. Erhobenen Hauptes. Mit dem Anspruch, diese zu gewinnen.»

Nationalmannschaftdirektor Pierluigi Tami will nicht gross detailliert auf die Gegner eingehen. «Wir spielen in der A-Liga, da hat man nur grosse Gegner. Und am Ende des Tages ist es nicht wesentlich, gegen wen man da spielt. Sondern dass wir in der obersten Liga sind. Weshalb das Wichtigste ist, nicht abzusteigen, um auch in zwei Jahren wieder gegen die Besten antreten zu können. Denn es sind genau diese Spiele, die uns vorwärtsbringen.»

Bei den beiden bisherigen Nations-League-Austragungen hat die Schweiz gegen Belgien, Portugal, England, Spanien und Deutschland gespielt. Es sind solche Matches, die am Ursprung des Frankreich-Wunders an der EM stehen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen