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U21-Trainer nach knappem Sieg:«Hätten sie sich gerne selbst eingwechselt, Herr Frei?»

U21-Nati gewinnt in Thun
Boteli schenkt Frei Debüt-Sieg

Alex Frei gewinnt bei seinem Debüt als Trainer der Schweizer U21 gegen die Färöer Inseln. Winsley Boteli wird zum Matchwinner.
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Wie so oft in dieser Saison: Winsley Boteli wird als Joker zum Retter.
Foto: keystone-sda.ch

Alex Frei, Rekordtorschütze der Schweizer A-Nationalmannschaft, der in seiner Karriere bereits dreimal gegen die Färöer getroffen hatte, hätte sich an diesem Abend wohl am liebsten selbst eingewechselt. Der ehemalige Topstürmer musste in der ersten Halbzeit mitansehen, wie sich seine Mannschaft schwertat, in Tornähe zu kommen, und sich stattdessen mit Distanzschüssen begnügen musste.

Und das nicht ohne Grund: Die Färinger verteidigten konsequent mit zehn Spielern in der eigenen Hälfte, zeitweise standen sogar alle elf Akteure im eigenen Strafraum. Offensiv hingegen stellten sie keinerlei Gefahr für Silas Huber dar – in den ersten 88 Minuten blieb ihr Konto ohne einen einzigen Abschluss.

Auch nach der Pause änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Giacomo Koloto verpasste es nur knapp, einen Abpraller im Tor unterzubringen (53.), ehe Liam Chipperfield den Ball zwar im Netz versenkte (58.), der Treffer jedoch wegen einer äusserst fragwürdigen – wenn nicht gar inexistenten – Abseitsposition aberkannt wurde.

Da Alex Frei verletzungsbedingt auf Alessandro Vogt verzichten musste, reagierte er und brachte Winsley Boteli, der sich beim FC Sion bereits mehrfach als Joker bewährt hatte. Und der Genfer wurde einmal mehr zum entscheidenden Faktor: In der 77. Minute köpfelte er den Ball zum erlösenden Treffer ins Tor der Färinger.

Damit sicherte er der Nati drei wichtige Punkte und bescherte Alex Frei vor 2121 Zuschauern seinen ersten Sieg. Bereits am Dienstag geht es in Thun weiter, wenn die U21-Nationalmannschaft erneut auf Estland trifft. Ein Sieg ist Pflicht, soll die Chance auf die EM-Teilnahme gewahrt bleiben.

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