Vogt bringt die U21 nach Bilderbuch-Angriff in Führung
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Frankreich wird ausgespielt:Vogt bringt die U21 nach Bilderbuch-Angriff in Führung

U21-Knipser empfiehlt sich für höhere Aufgaben
Hat Murat Yakin schon angerufen, Herr Vogt?

Die Schweizer U21 zeigt im Spitzenspiel der EM-Quali gegen Frankreich (1:1) eine starke Leistung. Besonders auffällig: Stürmer Alessandro Vogt vom FC St. Gallen. Der Liga-Topskorer empfiehlt sich mit seiner Durchschlagskraft für höhere Aufgaben.
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Alessandro Vogt im Duell mit Frankreichs Leny Yoro, der bei Manchester United spielt.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alessandro Vogt glänzt bei U21-EM-Quali gegen Frankreich
  • Vogt überzeugt als bester Spieler auf dem Platz mit Führungstreffer
  • Französischer Trainer lobt Schweizer Team nach möglichem 0:3-Rückstand zur Pause
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Alessandro Vogt (20) ist kein Lautsprecher. Als er nach der starken Leistung beim 1:1 der U21 am Freitag in der EM-Quali gegen Frankreich vor das Blick-Mikrofon tritt, fallen seine Antworten kurz und knapp aus.

Und als er darauf angesprochen wird, ob sich Nati-Trainer Murat Yakin (51) schon bei ihm gemeldet hat, schweigt Vogt verlegen, ehe er nach kurzem Augenkontakt mit dem Medienverantwortlichen sagt, er sei hier in der U21. Klar aber ist: Macht der Toptorschütze der Super League so weiter, dann wird er eher früher als später ein Aufgebot für die A-Nati erhalten.

Vogt sticht Mathys Tel aus

Wesentlich wohler als vor dem Mikrofon fühlt sich Vogt auf dem Platz. Auch am Freitagabend im Stade de la Tuilière. Gegen die französische Top-Auswahl ist Vogt der beste Mann auf dem Platz, schiesst nicht nur den Führungstreffer für die Nati, sondern erarbeitet sich drei, vier weitere Topchancen gegen die beiden Innenverteidiger Leny Yoro (Manchester United) und Jérémy Jaquet (Rennes), die zusammen gegen 100 Millionen Franken wert sind und in ihren Vereinen regelmässig spielen.

«Nur weil Mathys Tel auf der anderen Seite steht...»
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U21-Goalie Huber furchtlos:«Nur weil Mathys Tel auf der anderen Seite steht...»

Vogt sticht auch sein Gegenüber, Frankreichs Captain Mathys Tel von Tottenham, klar aus. «Es ist toll, einen solchen Stürmer in den eigenen Reihen zu haben», sagt Trainer Sascha Stauch. «Ale hat den Kampf angenommen, sich an diesen Schränken aufgerieben und sich seine Chancen erarbeitet.» Nachdem Vogt im Oktober eine kleine Baisse gehabt habe in der Liga, sei er in den letzten Wochen wieder super zurückgekommen. «Das gibt Selbstvertrauen. Und das spürt man bei ihm nicht nur im Spiel, sondern auch im Training.»

Grosses Lob vom Gegner

Grosses Lob für die Nati gibts auch vom Gegner. «Die Schweiz hat sehr gute Spieler, die uns grosse Probleme bereiteten. In der Pause hätten wir 0:3 zurückliegen können», sagte Frankreichs Trainer Gérald Baticle. Neben der starken Offensive lobte er insbesondere auch die beiden Aussenverteidiger Sascha Britschgi und Zachary Athekame.

Auch deshalb sind die Gefühle im Lager der Nati am Ende gemischt. «Am Schluss hätte es auf beide Seiten kippen können», sagt Vogt nüchtern. Dass er allein die Partie hätte frühzeitig entscheiden können, weiss er. Bereits vor, aber vor allem nach seinem Tor zum 1:0 hatte der Aargauer mehrmals die Chance, einen weiteren Treffer zu erzielen.

«Ich war etwas unglücklich und hätte noch den einen oder anderen machen können», sagt Vogt kurz und knapp. Doch verpassten Chancen nachzutrauern, entspricht nicht seinem Charakter. «Ich will es einfach im nächsten Spiel besser machen.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
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