Traurige Eltern, aber ...
Nati-Spieler kurbelt Ticketverkauf in Nordmazedonien an

Adrian Bajrami ist zurück in der Nati. Der Ex-FCL-Spieler trifft in Nordmazedonien auf die Wurzeln seiner Familie und kehrt für Heimspiele nach Luzern zurück.
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Zehn Monate nach seinem Debüt steht Adrian Bajrami zum zweiten Mal im Aufgebot von Murat Yakin.
Foto: Toto Marti

Nicht jeder hatte ihn auf der Rechnung für den aktuellen Nati-Kader, aber er ist nach seinem Debüt vor zehn Monaten zurück: Adrian Bajrami.

Der 24-jährige Langenthaler hat den FC Luzern im Sommer nach nur einer Saison wieder in Richtung Portugal verlassen. Doch statt seines Ausbildungsvereins Benfica Lissabon heisst sein neuer Arbeitgeber SC Braga, wo er unter anderem mit dem Ex-Basler Adrian Barisic zusammenspielt.

«Ich kenne das Land, ich kenne die Region und die Menschen, ich spreche perfekt Portugiesisch. Ich fühle mich dort wie zu Hause», sagt Bajrami. Der Abschied von den Eltern in der Schweiz sei ihm hingegen schwergefallen. «Sie waren schon sehr traurig, als ich nach einem Jahr die Schweiz wieder in Richtung Portugal verlassen habe.»

Doppelte Heimat-Rückkehr mit der Nati

Dank der Nomination durch Murat Yakin gibt es für den 24-jährigen Ex-YB-Junior aber bereits in den kommenden Tagen ein Wiedersehen – in vielerlei Hinsicht. Zuerst wäre da das erste Nations-League-Spiel in Skopje, Nordmazedonien, wo die Familie Bajrami ihre Wurzeln hat. Entsprechend gross war die Nachfrage nach Tickets. «Ich habe immer noch viele Familienmitglieder, die dort wohnen, wie mein Grossvater und mein Onkel – ich werde viele bekannte Gesichter auf der Tribüne sehen», sagt Bajrami.

Nach Skopje geht es zwar weiter nach Glasgow, danach folgen aber noch zwei Heimspiele in Luzern, wo Bajrami in der vergangenen Saison als Spieler heimisch gewesen ist. «Ich hatte ein Superjahr dort und fühlte mich megawohl in dieser Stadt. Die Vorfreude auf die Rückkehr für ein paar Tage ist gross.» Wie viel Spielzeit Bajrami in seinen Heimaten bekommen wird, ist angesichts der grossen Konkurrenz wie Manuel Akanji oder Nico Elvedi unklar. Kein Problem für den Braga-Profi: «Ich bin einfach stolz, hier zu sein, ich will positive Energie hineinbringen und alles tun, um der Mannschaft zu helfen.»

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