Traum-Comeback gegen die Türkei
Sundhage adelt Nati-Rückkehrerin Crnogorcevic

Beim 2:0-Sieg in der EM-Quali gegen die Türkei glänzt Ana Maria Crnogorcevic mit einem Tor und einem Assist. Doch auch zwei junge Spielerinnen setzen ein Ausrufezeichen.
Publiziert: 13.07.2024 um 09:00 Uhr
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Aktualisiert: 13.07.2024 um 12:28 Uhr
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Ana Maria Crnogorcevic trifft zum 2:0 für die Schweiz.
Foto: Anadolu via Getty Images
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Lucas WerderReporter Fussball

Sydney Schertenleib (17) und Ana Maria Crnogorcevic (33) trennen zwar 16 Jahre und ganze 72 Länderspieltore. Beim 2:0-Sieg im vorletzten EM-Quali-Spiel gegen die Türkei stehen aber beide Schweizerinnen im Mittelpunkt.

Nach einer Stunde trifft Schertenleib, die erst zur Pause ins Spiel kommt, nach einer perfekten Hereingabe von Crnogorcevic zum erlösenden 1:0. Kurz darauf sorgt die Schweizer Rekordtorschützin selbst mit einem feinen Heber für den zweiten Treffer. Die Vorlage kommt mit Naomi Luyet (18) von einer weiteren Zukunftshoffnung.

Erfahrene Spielerinnen müssen unter Sundhage liefern

«Genau diese Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielerinnen ist der Schlüssel zum Erfolg», sagt Pia Sundhage (64). «Darüber haben wir seit Anfang Jahr gesprochen. Junge Spielerinnen sollen Zeit bekommen. Die Erfahreneren müssen aber sofort liefern. Das haben sie heute getan», so die Nati-Trainerin.

Vor allem für Rückkehrerin Crnogerocevic, die sich in Izmit ihren 73. Länderspieltreffer gutschreiben lässt, ist es ein besonderer Abend. Die Berner Oberländerin hatte in den letzten Monaten immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Juni war sie deshalb nicht von Sundhage nominiert worden.

Zum Abschluss in Lausanne gegen Aserbaidschan

«Heute haben wir zum ersten Mal gesehen, was sie diesem Team noch immer bringen kann», so die Schwedin. Das Spiel habe ihr und ihrem Team viele Antworten geliefert. Für Sundhage ist der Auftritt gegen die Türkei eine klare Steigerung zum 0:1 gegen Ungarn vor gut vier Wochen. «Wir haben den Ball viel besser gehalten, sind geduldig geblieben und haben nach Lösungen gefunden», so die Nati-Trainerin.

Mit dem Sieg machen die Schweizerinnen nicht nur vorzeitig den Gruppensieg fix, sondern kehren nach einem Jahr auch wieder zurück in die Liga A der Nations League. Für die bereits für die Heim-EM vorqualifizierten Schweizerinnen geht es zum Abschluss der EM-Quali zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Aserbaidschan. Die Partie findet am Dienstagabend (19:00) auf der Lausanner Pontaise statt.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
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Deutschland
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Luxemburg
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Nordirland
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Slowakei
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Qualifiziert
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Gruppe B
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Kosovo
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Slowenien
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Schweden
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Schweiz
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Belarus
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Dänemark
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Griechenland
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Schottland
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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Aserbaidschan
Aserbaidschan
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Frankreich
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0
0
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Island
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Ukraine
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Bulgarien
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Georgien
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Spanien
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Türkei
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
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Armenien
Armenien
0
0
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Ungarn
Ungarn
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0
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1
Irland
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0
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Portugal
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0
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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Polen
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3
6
2
Finnland
Finnland
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Litauen
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4
Niederlande
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Malta
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0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
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6
2
Rumänien
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Zypern
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Österreich
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San Marino
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-6
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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1
Norwegen
Norwegen
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7
6
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Estland
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Israel
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Italien
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Moldawien
Moldawien
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
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Nordmazedonien
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Wales
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Kasachstan
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Liechtenstein
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Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
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England
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Albanien
Albanien
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Lettland
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Serbien
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Andorra
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2
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0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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1
Tschechien
Tschechien
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Montenegro
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6
3
Kroatien
Kroatien
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Färöer
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Gibraltar
Gibraltar
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Playoffs
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