«Wir brauchen keine Entschuldigung»
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Tami über Okafor:«Wir brauchen keine Entschuldigung»

Tami kanzelt Okafor ab
«Eine solche Sache raubt uns Energie»

Die öffentliche Kritik des nicht für die Nati nominierten Noah Okafor an Murat Yakin und dem SFV schlug hohe Wellen. Nun spricht Nati-Direktor Pierluigi Tami in der Causa um den Stürmer von Leeds United Klartext – und kanzelt Okafor ab.
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Perluigi Tami hat sich über die Aussagen von Noah Okafor sehr geärgert.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nati-Direktor Tami kritisiert Okafors Interview vor entscheidenden WM-Quali-Spielen
  • Tami betont Teamgeist und erwartet Geduld und Demut von Okafor
  • Okafor (25) wurde nicht nominiert, drei andere Stürmer eingerückt
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Pierluigi Tami (64) ist ein besonnener Mensch. Es braucht viel, bis der Tessiner aus seiner Haut fährt. Doch genau das geschieht, als der Nati-Direktor vor dem letzten Zusammenzug des Jahres vor die Medien tritt. Denn das grosse Thema sind nicht die entscheidenden Quali-Spiele am Samstag zu Hause gegen Schweden und drei Tage später im Kosovo, sondern die Causa Noah Okafor (25).

«Das Interview hat mich gestört. Der Zeitpunkt ist falsch. Denn was bringt das der Mannschaft? Nichts, einfach nichts», so Tami, der sich kurzzeitig in Rage redet. «Wenn ich ein Problem mit dem Trainer habe, dann rufe ich ihn an.» Dabei schlägt der Nati-Direktor heftig auf den Tisch. «Wir stehen vor den beiden entscheidenden Spielen der WM-Quali, da brauchen wir Positivität. Stattdessen raubt uns eine solche Sache Energie», sagt der sichtlich enervierte Tami.

Ende letzter Woche hatte Okafor in einem Interview mit «The Athletic» seinen Unmut über seine Nichtnomination und die fehlende Kommunikation vonseiten des Verbandes kundgetan. Es mache ihn traurig, dass weder Yakin noch jemand vom Verband ihm schreibe oder ihn anrufe, um zu sehen, wie es ihm gehe, so Okafor, der sich bei Leeds einen Stammplatz erkämpft hat. Und dass er auf der Pikett-Liste stehe, habe er von seinem Bruder erfahren.

Türe bleibt offen

Mit Andi Zeqiri (Widzew Lodz), Cedric Itten (Düsseldorf) und Christian Fassnacht (YB) sind Stürmer ins Nati-Camp eingerückt, die in deutlich schlechteren Ligen als Okafor spielen. Entscheidend für ein Nati-Aufgebot ist laut Tami aber nicht alleine die Qualität eines Spielers, sondern, dass dieser auch seine Rolle innerhalb des Teams akzeptiere. «Die Mannschaft steht über allen.» Yakin habe Okafor bei dessen letztem Aufgebot vor einem Jahr mitgeteilt, was er von ihm erwarte, deswegen liege der Ball beim Spieler, sagt Tami.

Seinen Ärger hat Tami Okafor telefonisch in den letzten Tagen mitgeteilt. «Er muss Geduld haben und Demut zeigen.» Nach Abschluss der Qualifikation werde er das Gespräch mit ihm und Yakin noch einmal suchen, sagt der Nati-Direktor, der sich versöhnlich zeigte. Eine Entschuldigung des Spielers verlange er nicht. «Und die Türe für die Nati ist für Noah weiterhin offen.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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1
Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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2
Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
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Iran
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Neuseeland
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Gruppe H
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Gruppe J
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Argentinien
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Kolumbien
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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Panama
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