VA Stimmen Nati nach Sieg gegen Slowenien
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Fehlen Xhaka und Embolo?Manzambi: «Ich bin glücklich mit Jashari und Amdouni»

«Richtig gesehen!»
Rüpel-Slowenen, Manzambi-Qualitäten und ein Yakin-Lob

Beim 2:1-Sieg gegen Slowenien muss vor allem Johan Manzambi viel einstecken. Dass der Nati-Star so viel gefoult wird, spreche vor allem für seine Qualitäten, findet Murat Yakin.
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David Zec teilt aus, Michel Aebischer muss einstecken.
Foto: Toto Marti
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Lucas WerderReporter Fussball

15 Fouls, fünf Gelbe Karten – für die Schweizer gibt es in ihrem dritten Nations League-Auftritt ordentlich auf die Socken. Vor allem zu Beginn gehen die Slowenen derart hart zur Sache, dass Schiedsrichter Ivan Kruzliak aus der Slowakei schon in der ersten halben Stunde dreimal in seine Brusttasche greifen muss.

Einer, der besonders viel einstecken muss, ist Johan Manzambi (20). Der Nati-Spielmacher wird wie Teamkollege Zeki Amdouni (25) insgesamt viermal gelegt. «Ich bin ein Spieler, der viel Fouls herausholt. Aber das ist ein Stück weit auch eine meiner Qualitäten», findet der Aston-Villa-Profi. «Wichtig ist, dass ich mich dadurch nicht nervös machen lasse und einfach mein Spiel weiter durchziehe.»

Yakin lobt Schiedsrichter

Dem kann Murat Yakin (52) nur zustimmen. «Es gehört zu Johans Spielstil, dass er mit seinen Dribblings Fouls provoziert. Dank solcher Fähigkeiten begeistert er die Fans», so der Nati-Coach. Wichtig sei einfach, dass sich Manzambi und seine Mitspieler von der harten Gangart des Gegners nicht provozieren lassen würden.

Zudem nimmt Yakin auch die Schiedsrichter in die Pflicht. «Sie müssen die Spieler schützen», fordert er. Gegen Slowenien habe Kruzliak das aber ganz ordentlich gemacht. «Auch wenn ein, zwei Aktionen sehr gefährlich aussahen, hat der Schiedsrichter das richtig gesehen.»

Auch Slowenien-Trainer Bostjan Cesar (44) ist zufrieden mit der Linie des Unparteiischen. «In einigen Aktionen waren wir einfach zu langsam. Das Ganze war im Rahmen, der Schiedsrichter hat es ordentlich gemacht», findet der Rekordnationalspieler. Dass sein Team derart ruppig zur Sache geht, sei kein bewusst gewählter Plan gewesen. Cesar: «Das war keine Absicht, wir wollten niemanden verletzen.»

«Haben uns kalt erwischt»

Gut eingestellt hat Sloweniens Coach sein Team aber trotzdem. Auf dem stark in Mitleidenschaft gezogenen Luzerner Rasen zieht sich die Weltnummer 53 immer wieder weit zurück und macht es der Nati schwer, sich klare Torchancen herauszuspielen. Auf der anderen Seite setzen die Gäste mit langen Bällen und Läufen hinter die Linie immer wieder Nadelstiche. Einer davon führt nach rund 90 Sekunden zum Führungstreffer.

«Sie haben uns kalt erwischt», gibt Yakin zu. Über das erste Schweizer Gegentor in dieser Nations League muss sich der Basler aber nicht lange ärgern. Noch vor der Pause dreht seine Mannschaft dank zwei Treffern das Spiel. «Wir haben eine gute Reaktion gezeigt und im richtigen Moment die Tore erzielt», fasst es der Nati-Coach zusammen.

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