Coltorti teilt mit neuer Liebe die Leidenschaft zum Tennis
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Ex-Nati-Goalie im Paradies:Coltorti teilt mit neuer Liebe die Leidenschaft zum Tennis

Neue Liebe für Ex-Nati-Goalie in Marbella
Coltorti gibt nun seiner Silvia Tennis-Lektionen

Mit Fussball hat er kaum mehr was am Hut. Ex-Nati-Goalie Fabio Coltorti (41) ist jetzt Tennislehrer in Marbella. «Ich geniesse es jeden Tag.»
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Fabio Coltorti mit seiner Freundin Silvia auf dem Weg zu ihrer Tennisstunde.
Foto: TOTO MARTI
Michael Wegmann (Text) und Toto Marti (Fotos)

Wenige Tage bevor Stan Wawrinka beim Challenger-Turnier in Marbella sein Comeback gibt, empfängt Fabio Coltorti Blick auf derselben Anlage. Der ehemalige Nati-Goalie spielt zusammen mit seiner Freundin Silvia Tennis. Oder besser ausgedrückt: Coltorti gibt seiner Liebsten Tennis-Lektionen.

Neben Coltorti spielt der Bruder von Djokovic

Doch der Platz, den Coltorti und Silvia reserviert haben, ist an diesem Mittag noch belegt. Von Novak Djokovics jüngerem Bruder Marko und Novaks Ex-Trainer Pepe Imaz. Die beiden trainieren gerade zwei grosse Nachwuchstalente und bitten Coltorti, doch den Nebenplatz zu benutzen. «No hay problema» («kein Problem»), sagt Coltorti zu Marko und meint zu Blick: «Die beiden haben hier eine Tennisschule.»

Auch auf dem Hartplatz trifft die 41-jährige Goalie-Legende von RB Leipzig – er ist mit dem Verein von der viertklassigen Oberliga bis in die Bundesliga aufgestiegen – dann die Bälle, als würde er seit der Kindheit Tennis spielen. Vorhand, Rückhand, Volley, Service – mit Slice oder Topspin. Das volle Programm. Dabei hat er erst nach seinem Rücktritt im Sommer 2018 mit diesem Sport begonnen. «Ich habe zwar noch denselben Ehrgeiz wie damals als Fussballer, aber ich bin nicht mehr verbissen. Klar will ich mich auch im Tennis stets verbessern, aber ich spiele zum Spass», sagt er. Er nimmt auch an diversen Turnieren teil, wo er auch schon auf ehemalige ATP-Spieler getroffen ist. «Ich habe auch schon 0:6, 0:6 verloren. Spass hat es trotzdem gemacht.»

Silvia: «Ich könnte es besser, ich bin nervös»

Und er scheint auch ein guter Tennislehrer zu sein. Denn Silvia, ähnlich sportbegeistert wie Coltorti, trifft die Bälle ebenfalls schon sehr gut. «Sie spielt erst seit einem Jahr», sagt der achtfache Nati-Spieler stolz. Silvia lacht und meint: «Ich könnte es besser, aber ich bin nervös, weil alles gefilmt und fotografiert wird.»

Coltorti ist vor vier Jahren wegen seiner Frau Patricia und seiner Tochter Adriana nach Marbella ausgewandert. Beide lebten schon hier, als er noch bei RB Leipzig im Tor stand. Mit dem Tennis hat er begonnen, weil er mehr Zeit mit Adriana, die als grosses Tennistalent gilt, verbringen wollte.

In der Zwischenzeit haben sich Coltorti und seine Frau getrennt. Mit Silvia hat er eine neue Liebe gefunden, die ihn glücklich macht und auch herausfordert. Es ist nicht lange her, da hat sie ihn gar auf die Skipiste mitgeschleppt. In der Sierra Nevada, drei Autostunden von Marbella entfernt. Coltorti: «Ich hatte Bedenken. Letztmals war ich vor 20 Jahren Skifahren. Aber ab der dritten, vierten Abfahrt habe ich mich dann gut gefühlt.»

Zu ehemaligen Teamkollegen hat Coltorti kaum mehr Kontakt

Mit dem Fussball-Business hat der Tennis-Fan eigentlich abgeschlossen. Seit seinem Rücktritt hat er kein Spiel mehr über 90 Minuten geschaut, ab und zu informiert er sich noch über Resultate und Ranglisten. «Ich weiss zum Beispiel, dass in der Super League der FCZ überraschend an der Spitze steht. Viel mehr aber nicht», sagt der Krienser, der einst auch bei GC, Schaffhausen und Thun zwischen den Pfosten stand. Auch mit den ehemaligen Mitspielern hat er kaum mehr Kontakt. «Ab und zu kommt jemand auf Besuch, wenn er in Marbella ist», so Coltorti.

Sein altes Leben vermisst er nicht mehr. «Ich geniesse es hier in Marbella jeden Tag. Das Klima passt, die Lebensqualität auch.» Für dieses Jahr hat er dennoch mit Silvia eine Schweiz-Reise geplant.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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Mexiko
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Südafrika
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3
Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Tunesien
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Gruppe G
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Ägypten
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Gruppe H
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Saudi Arabien
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Gruppe J
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Gruppe K
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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