Nati-Star scheiterte bei Inter
Darum hat Shaq mit Italien-Coach Mancini eine Rechnung offen

Roberto Mancini (57) hat der italienischen Nationalmannschaft wieder Leben eingehaucht. Xherdan Shaqiri (29) hat eine Rechnung offen: Er scheiterte gnadenlos unter ihm bei Inter.
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Shaqiri wird 2015 von Hunderten Inter-Fans empfangen.
Foto: Blicksport
Andreas Böni, Max Kern

Der Empfang ist unfassbar. Als Xherdan Shaqiri im Januar 2015 in Mailand landet, ist der Flughafen voller Tifosi. Sie empfangen den Mittelfeldspieler von Bayern München euphorisch, hunderte sind da.

Im Blick-Interview sagte Shaq: «Ich habe bei den Gesprächen mit Inter-Trainer Roberto Mancini einfach gespürt, dass er der Mann ist, der mich weiterbringt. Weil er mich um jeden Preis wollte. Mancini und ich sind beide nach Mailand gekommen, um Kübel zu gewinnen.»

Wunderheiler in den Bergen

Nach sechs Monaten beendet Inter die Saison auf Platz 8. Shaqiri, inzwischen oft nur noch Ersatzspieler, flüchtet zu Stoke City in die Premier League. Und sagt, er habe mit Mancini zwar «keine Probleme gehabt». Aber: «Er änderte einfach seine Meinungen relativ häufig...»

Und einmal, da habe ihn Mancini zu einem ganz speziellen Arzt geschickt: «Ich war angeschlagen und sollte für ein Spiel fit werden. Man sagte mir, es gebe einen Wunderheiler in den Bergen. Ich fuhr eineinhalb Stunden und liess mich von einem alten Mann durchkneten.» Hats geholfen? «Null.»

Kritik von Matthäus

Inter-Legende Lothar Matthäus sah damals die Schuld bei Mancini: «Inter-Trainer Roberto Mancini stand nicht hinter Shaqiri. Er hat ihm kein Vertrauen geschenkt. Wenn du einen Spieler holst, dann musst du ihn spielen, spielen, spielen lassen. Wenn der Trainer in der Eingewöhnungszeit dir nicht hilft, dann scheiterst du. Shaqiri konnte gar nicht zeigen, was in ihm steckt.»

Vor dem Wiedersehen mit Mancini gibts von seinem Ex-Spieler dennoch nur Lob. Am Dienstag meint Shaq: «Ich freue mich sehr, Roberto zu sehen. Er ist ein Top-Trainer. Und es freut mich für ihn sehr, dass er aus Italien ein Top-Team geformt hat. Italien hat seit neun Spielen kein Tor mehr kassiert. Das zeigt, wie gut sie defensiv arbeiten. Es wird ein schwieriges Spiel für uns. Aber wir werden versuchen, Italien so viele Probleme wie möglich zu bereiten.»

Und so kann Shaqiri, der nach seinem Stoke-Abenteuer zu Liverpool wechselte, gegen Italien gleich doppelt zeigen, dass die Trainer falsch lagen. Einmal in Richtung Mancini, der seit 2018 die italienische Nationalmannschaft trainiert. Und einmal Richtung Vladimir Petkovic, der ihn gegen Wales (1:1) nach 66 Minuten vom Feld nahm.

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