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Embolo witzelt an PK:«Sie spielen mir schneller ab, weil ich der Älteste bin»

«Die haben jetzt mehr Respekt»
Embolo witzelt über Treffsicherheit in der Nati

Mit einem Sieg gegen Schweden in Genf wäre der Nati das WM-Ticket nur noch theoretisch zu nehmen. Am Tag vor dem Spiel geben Breel Embolo und Murat Yakin an der Pressekonferenz Auskunft. Der Stürmer sorgt dabei für den ein oder anderen Lacher.
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Carlo SteinerRedaktor Sport
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Breel Embolo ist vor dem Spiel am Samstag gut gelaunt.
Foto: Toto Marti

Das Interesse an der letzten Pressekonferenz vor dem kapitalen Quali-Spiel gegen Schweden am Samstagabend in Genf (20.45 Uhr) ist gross. Neben diversen Schweizer Journalisten sind auch einige schwedische Medienschaffende bereits vor Ort. Trainer Murat Yakin (51) und Breel Embolo (28) stellen sich den Fragen der Medien.

Ein schwedischer Reporter sorgt für Verwirrung. Er behauptet, Granit Xhaka habe nach dem Sieg in Solna im Oktober (2:0) gegenüber den schwedischen Medien gesagt, er sei überrascht gewesen, wie schwach der Gegner gewesen ist. Yakin und Embolo sollen ihre Meinung kundtun. «Ich habe das nicht mitbekommen, dass er das gesagt hat. Das wäre etwas unglücklich», beginnt Yakin zögerlich – dann springt ihm Embolo zu Hilfe und moderiert die Sache mit einer Prise Humor souverän ab. «Hat er das auf Schwedisch gesagt? Weil es war ein schweres Spiel und sie waren nicht schlecht. Manchmal sagt unser Captain spezielle Dinge, aber ich denke nicht, dass er das gesagt hat.»

SFV-Mediensprecher Adrian Arnold schaltet sich später noch ein, um die Aussage des Captains zu korrigieren: «Xhaka sagte, dass die schwedischen Journalisten härter zum eigenen Team seien als unsere zu unserem.» Er sei missverstanden worden.

Embolo witzelt über Treffsicherheit

Viele Fragen drehen sich um den neuen Schweden-Trainer Graham Potter (50). Yakin und Embolo geben zu, dass eine solche Situation natürlich speziell sei und es die Vorbereitung etwas erschwere. Aus diesem Grund konzentriere man sich umso mehr auf die eigenen Stärken. Man sei fähig, sich dann im Spiel schnell an den Gegner anzupassen, ist Yakin überzeugt.

Eine persönliche Stärke von Breel Embolo in der bisherigen WM-Quali war das Toreschiessen – was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Woher kommt die plötzliche Treffsicherheit? «Ich glaube, die links und rechts haben mehr Respekt vor mir, weil ich der Älteste bin vorne. Darum spielen sie mir die Bälle schneller ab», witzelt Embolo. «Keine Ahnung, woran es liegt. Ich definiere mich aber nicht über Tore, sondern über Siege und Leistung. Wenn ich Tore schiessen kann, ist das immer auch Teamwork.»

Die PK im Ticker zum Nachlesen:

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