Am sechsten Tag des WM-Vorbereitungscamps haben sich Trainer Murat Yakin und Stürmer Breel Embolo den Fragen der Medien gestellt, bevor am Sonntag das Testspiel gegen Jordanien (15 Uhr) über die Bühne geht.
Nicht mit dabei sein wird neben den verletzten Fabian Rieder und Noah Okafor auch die Nummer eins Gregor Kobel. Der BVB-Keeper ist nicht ganz fit, habe aber am Freitag wieder trainiert. Gegen Jordanien wird ihn Yvon Mvogo vertreten – zudem wird nach der Halbzeit Marvin Keller den Kasten hüten und somit zu seinem Nati-Debüt kommen, so Yakin.
Embolo fühlt sich gut und kommt mit viel Hunger aus seiner – wie er es nennt – persönlich sehr guten Saison bei seinem Verein Rennes. Dass die Schweiz ihre WM-Spiele um 12 Uhr Ortszeit bestreiten wird, soll keine Ausrede sein: «Es ist für beide Teams 12 Uhr. Wir werden uns anpassen und wir werden versuchen, alles zu tun.»
Auch wenn Yakin die beiden Mannschaften eigentlich nicht auf eine Stufe stellen will, lässt sich Jordanien mit Gruppengegner Katar vergleichen – es werde ein interessantes Spiel im Hinblick auf die WM.
Yakin drückt der Hockey-Nati die Daumen
Zum Traum der Eishockey-Nati, an der Heim-WM Gold zu gewinnen, erklärt Yakin: «Ich bin ein grosser Hockey-Fan und die Atmosphäre ist riesig. Ich würde es ihnen extrem gönnen, den Titel zu gewinnen nach all den Jahren.»
Zuletzt gab es Forderungen, dass Granit Xhaka der Hockey-Nati vor dem Spiel in der Kabine einheizen soll. Wäre das überhaupt möglich? Diese Frage sorgt bei Yakin kurz für Verwirrung – er ist nicht sicher, wann die Nati überhaupt spielt. Und meint dann: «Man könnte schon zulassen, dass Xhaka am Sonntag zu den Hockey-Spielern geht, um sie anzufeuern.»
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