Manuel Akanji (30) gilt neben Granit Xhaka als zweiter Leader in der Nati. Diese Anführerrolle nimmt der Abwehrchef ein – und zwar «nicht erst seit letztem Sommer (2024, d. Red.)», als einige langjährige Teamstützen aus der Nati zurückgetreten sind. «Ich habe immer versucht, Verantwortung zu übernehmen.» Damit das Team funktioniere, seien auch nicht nur Granit Xhaka und er wichtig. «Es geht nicht darum, dass wir zwei Bosse haben, sondern wir müssen als Team zusammenarbeiten. Wenn es aber etwas anzusprechen gibt, machen wir beide das natürlich. Aber es liegt nicht nur an uns zwei.»
Der Inter-Verteidiger hofft selbstredend darauf, schon am Freitag in Genf das WM-Ticket feiern zu können. Einfach werde dies aber auf keinen Fall, auch wenn die Schweden auf dem letzten Gruppenplatz liegen und die WM-Playoffs aufgrund der Nations League bereits sicher haben. «Sie können sich einen besseren Playoff-Platz erarbeiten, indem sie sich noch Platz zwei holen. Ich glaube nicht, dass sie locker spielen werden.» Hinzukomme, dass sich die Spieler im ersten Spiel unter dem neuen Coach Graham Potter (50) beweisen wollen.
Spiele gegen Teams mit neuen Trainern bringen laut Akanji immer auch Überraschungen. Der Winterthurer hat dafür aber ein einfaches Rezept parat: «Wir müssen uns aber nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren, sondern auf das, was uns stark macht. Wir sind topmotiviert, wissen, dass wir alles in den eigenen Händen haben.»
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