Das sagt Sommer zu den Transfer-Gerüchten
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«…das freut mich sehr»:Das sagt Sommer zu den Transfer-Gerüchten

Nati-Goalie Yann Sommer über seine intensive Bayern-Zeit
«Unsachliche Kritik? Die las ich irgendwann nicht mehr»

Erstmals spricht Yann Sommer ausführlich über das verrückte Saisonfinale mit Bayern. Verrückt für ihn. Verrückt für den Klub. Und darüber, wie es weitergeht.
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Goalie Yann Sommer am Montag im Nati-Training in Tenero TI.
Foto: TOTO MARTI
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Alain KunzReporter Fussball

Nach aussen ist alles wie gehabt. Sommer hat sein sympathisches breites Lachen im Gesicht. Er antwortet ruhig, überlegt. Auch das: wie man es von ihm kennt. Nur selten gibt er mehr als das Notwendige preis. Zum Beispiel auf die Frage, was es mit ihm mache, wenn man auf der einen Seite in der «Tageszeitung» lesen kann, dass er Bayern ganz sicher verlassen werde. Und auf der anderen Seite in der «Abendzeitung» liest, dass Bayern-Präsident Herbert Hainer betont, man habe lieber einen Goalie mehr als einen weniger und Sommer sowieso ein sympathischer Kerl sei: «Ich habe irgendwann aufgehört, Zeitungen zu lesen…», sagt er lachend.

Tuchels Neuer-Lobhudelei

Und doch: Die unsichere Zukunft muss den Sonnyboy der Nation belasten. Die Überhöhung von Manuel Neuer. Die Lobhudelei von Trainer Thomas Tuchel, als sich die Rückkehr der Ikone abzuzeichnen begann. «Ich muss mich bremsen, um nicht euphorisch zu werden», sagte der Coach nach Neuers Comeback auf dem Trainingsplatz. Und weiter: Das sei «eine sensationelle Nachricht».

Sommer bereitet sich aktuell im Tenero mitten unter zahllosen Schulkids mit der Nati auf Spiele wie jenes gegen Andorra vor, in welchem ohnehin Gregor Kobel spielen werde. «Und danach freue ich mich auf eine paar Tage erholsame Ferien», so Sommer.

Kobel lauert

Die Zukunft belaste ihn keineswegs, betont er immer wieder. «Ich bin ganz entspannt. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag beim FC Bayern.» Und wenn Neuer wie angedroht zurückkommt und Sommer plötzlich nur noch Backup ist? Während Murat Yakin zwischen den Zeilen hat durchblicken lassen, auf einen Goalie setzen zu wollen, der die Nummer eins ist, der immer spielt? Wie Gregor Kobel. «Ich kann im Moment nichts gross darüber sagen. Das ist noch viel zu weit weg», so Sommer. Derweil Kobel lauernd unlängst zu Blick gesagt hat, es sei für ihn schwierig, in der Nati die Nummer zwei zu sein.

Sommer: «Es war sehr lehrreich»

Insgesamt seien die letzten vier Monate sehr «intensiv» gewesen. «Da gabs viel auf und ab. Den Meistertitel mit den Feiern. Auch wenn wir etwas ‹rausgeholt› wurden vom Feiern, als wir erfahren haben, dass die Entlassungen stattfinden.» Das aber sei nicht sein Thema, wie das ablief. «Das Fazit ist dennoch gut. Es war für mich sehr lehrreich. Es war viel los. Wir hatten viele Geschichten rund um den Platz herum. Dennoch hat es sehr viel Spass gemacht!»

Und die Kritik, die war … So beginnt die Frage. Und bevor sie fertig gestellt ist, vollendet sie Sommer: «…sehr unsachlich! Aber es ist halt Bayern München. Es wird sehr viel geschrieben. Die Medien sind gross. Viele Leute sprechen mit. Das gehört zu dem Klub dazu.» Mit Kritik habe er nie Probleme gehabt in seiner Karriere. Es sei denn, sie werde unsachlich. «Dann interessiert sie mich auch nicht. Und dann lese ich sie irgendwann nicht mehr, wie gesagt. Generell habe ich es so gemacht wie immer in meiner Karriere: Lob und Kritik gleich an mich herangelassen.»

Ganz viel Konjunktiv

Und ja, den Gedanken, dass ausgerechnet mit ihm der FC Bayern die erste titellose Saison seit elf Jahren erlebe. «Natürlich war die Situation am letzten Spieltag nicht erfreulich, zu wissen, dass Dortmund das Spiel zu Hause einfach gewinnen muss. Aber wir haben dennoch dran geglaubt. Ich habe mir da nicht so viele Gedanken gemacht, wie es gewesen wäre, wenn es so gekommen wäre.»

Gaaanz viel Konjunktiv. Der dann obsolet wurde. Zum Glück für Sommer. Doch der nächste Konjunktiv folgt sehr bald: Was, wenn sich abzeichnet, dass Neuer wieder fix die Nummer eins ist? Dann ist die Frage für Sommer nicht mehr so weit weg …

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