Jetzt ist das Urteil da. Nati-Captain Granit Xhaka (34) wurde verurteilt, er kassiert eine bedingte Geldstrafe. Das meldet der 34-Jährige gleich selbst via Instagram.
«Nachdem ich bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt habe, liegt nun der Entscheid der Staatsanwaltschaft vor», schreibt der Nati-Captain auf Instagram. Er wurde per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 3000 Franken verurteilt – offiziell wegen «Erschleichens einer falschen Beurkundung». «Das bedeutet: Die Strafe wird nicht vollzogen, wenn ich mir in dieser Zeit nichts zuschulden kommen lasse. Die Verfahrenskosten habe ich bezahlt», so Xhaka weiter.
Xhaka hat vor den vergangenen Nati-Partien gestanden, dass er während der Corona-Pandemie zwei Impfzertifikate gefälscht hat. Dies, nachdem Blick ein entsprechendes Verfahren der Luzerner Staatsanwaltschaft Tage zuvor publik gemacht hatte.
«Ich akzeptiere den Entscheid und übernehme die Verantwortung», schreibt Xhaka weiter.
Aufgrund des Verfahrens hatten der Schweizerische Fussballverband SFV und Xhaka entschieden, dass der Captain beim jüngsten Nati-Zusammenzug nicht dabei sein sollte. Aber auch ohne ihren Leithammel startete die Schweizer Auswahl souverän mit vier Siegen in die neue Nations-League-Kampagne.
Während der nächste Nati-Einsatz im November ansteht, trifft Granit Xhaka mit seinem Klub Sunderland schon am kommenden Samstag in der Premier League auf Brighton (Anpfiff 16 Uhr). Hinter die juristischen Belange kann er jetzt zumindest einen Haken machen.
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