Nächste Nati-Absage
Jetzt verlässt auch Hajdari die Schweiz in Richtung Kosovo

Nach Eman Kospo und Leon Avdullahu kommt es zum nächsten Nationenwechsel eines Schweizer Talents. Trotz mehrerer Aufgebote für die Nati hat sich Albian Hajdari nun für den Kosovo entschieden.
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Albian Hajdari wird man nach seinem Nati-Debüt im März nicht mehr im Schweizer Trikot sehen.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Albian Hajdari wechselt vom Schweizer zum kosovarischen Nationalteam
  • Hajdari spielte bereits für alle Schweizer Jugendnationalmannschaften
  • Der 22-jährige Verteidiger hat einen Marktwert von 12 Millionen Franken
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Tobias WedermannFussballchef

Der Nächste bitte: Nach Toptalent Eman Kospo und Shootingstar Leon Avdullahu kommt es wie von Blick angekündigt zum nächsten Nationenwechsel.

Im September wollte sich Albian Hajdari noch auf seine neue Aufgabe bei der TSG Hoffenheim fokussieren. Nach drei Bundesligaeinsätzen, unter anderem 90 Minuten beim 1:4 gegen Bayern München, will der 22-Jährige in der kommenden Woche auch in der WM-Quali auflaufen. Dieses Mal aber nicht für die Schweiz, sondern für den Kosovo. Gemäss Blick-Informationen ist die Entscheidung gefallen bei Hajdari, der gemäss Transfermarkt.ch einen Marktwert von 12 Millionen Franken hat und seit der U15 alle Schweizer Nationalteams durchlaufen hat.

Im Vergleich zu Kospo und Avdullahu ist der Fall Hajdari noch bitterer für den Schweizerischen Fussballverband. Denn der Ex-Lugano-Kicker wurde schon mehrmals für die Auswahl von Murat Yakin für die Schweiz aufgeboten. Das erste Mal für die EM-Vorbereitung im Mai 2024, bei der Hajdari dann nach dem Cupfinal schlussendlich aber doch nicht mehr verspätet einrücken durfte. Dann im November für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und Spanien, bei denen er beiden Partien von der Bank aus zuschaute, und schliesslich im Frühling für die Testspiele in Nordirland und gegen Luxemburg.

Agim Ademis nächster Coup

Gegen Letztere hat Hajdari sein Debüt für die Schweiz gegeben, da es sich aber nur um Freundschaftsspiele gehandelt hat, blieb die Tür weiterhin offen für den Kosovo. Dieser nutzte die vergangenen Wochen sowie Monate intensiv für das Abwerben und wird nun erneut mit Erfolg belohnt. Im Blick-Interview vom September sagte der kosovarische Verbandspräsident Agim Ademi: «Es würde uns freuen und stolz machen, wenn er uns wählen würde.»

Nun ist es so weit. Wieder ist es Ademi gelungen, dass der Kosovo als Herzensangelegenheit höher gewichtet wird als das Geburts- und Ausbildungsland. Und Hajdari darf sich beim Heimspiel gegen Slowenien in Pristina und beim Rückspiel gegen Schweden grosse Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz für den Kosovo machen, da Captain und Abwehrchef Amir Rrahmani aktuell verletzt ausfällt. Generell wartet auf den Hoffenheim-Profi deutlich weniger Konkurrenz in der Innenverteidigung als bei der Schweiz, wo Abwehrchef Manuel Akanji, Nico Elvedi, Aurèle Amenda oder zuletzt auch Stefan Gartenmann höher im Kurs standen.

Nati-Direktor machte sich «keine Sorgen»

Während der Kosovo den nächsten Coup feiern kann, guckt der SFV erneut in die Röhre. Den Nationenwechsel wird man beim Verband wie schon bei Avdullahu zur Kenntnis nehmen, aber auf die breite Konkurrenz verweisen. «Ich mache mir keine Sorgen. Murat Yakin hat viel gemacht, und wir werden direkt nach diesem Zusammenzug die Zukunft mit ihm planen», sagte Nati-Direktor Pierluigi Tami noch im September mit Blick auf einen möglichen Hajdari-Abgang.

Dieser ist nun Tatsache, und der SFV kassiert die dritte Absage innert Kürze. Ob dies eine neue Dynamik in das Projekt Doppelbürger-Talentchef beim Verband bringt? Gespräche wurden vor einem Monat angekündigt, passiert ist bisher wenig.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Mexiko
Mexiko
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Südafrika
Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
Katar
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Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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Brasilien
Brasilien
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2
Marokko
Marokko
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Haiti
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Schottland
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Gruppe J
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Argentinien
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Österreich
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Jordanien
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Gruppe K
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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0
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
Kolumbien
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Gruppe L
Mannschaft
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England
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0
2
Kroatien
Kroatien
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Ghana
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Panama
Panama
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