Nach Einreise-Chaos
Nati-Stürmer Embolo ist endlich im WM-Camp eingetroffen

Drei Tage nach der Nati-Abreise nach San Diego ist Breel Embolo (29) endlich wieder bei seinen Teamkollegen. Nun beginnt für den Stürmer der Kampf gegen den Jetlag.
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Breel Embolo steigt vor dem Fairmont Hotel aus dem Auto.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Breel Embolo ist Freitagabend im Nati-Hotel in San Diego angekommen
  • Er wird am Testspiel gegen Australien nicht teilnehmen können
  • In den letzten 22 Länderspielen erzielte Embolo zehn Tore

Er ist da! Um 19.11 Uhr Ortszeit ist Breel Embolo (29) am Freitagabend endlich im Teamhotel im kalifornischen San Diego eingetroffen. Nati-Direktor Pierluigi Tami (64) und Teammanager Damien Mollard (46) hatten den Stürmer am rund zwei Autostunden entfernten Flughafen Los Angeles abgeholt und ihn ins Fairmont Grand Del Mar kutschiert. Damit ist Embolo rund 16 Stunden nach Abflug in Zürich endlich bei seinen Teamkollegen angekommen.

Damit ist das Team von Murat Yakin, das 72 Stunden zuvor in Kalifornien eingetroffen ist, endlich komplett. Trotzdem wird Embolo am Samstag im letzten WM-Test gegen Australien (12 Uhr Schweizer Zeit) noch nicht Teil des Kaders sein. Im Fall des Angreifers liegt der Fokus nun bereits voll auf dem ersten Gruppenspiel am 13. Juni gegen Katar.

Embolo trainierte die letzten Tage alleine

Die Vorbereitung auf den WM-Auftakt hat für den Nachzügler bereits am Mittwoch begonnen. «Wir haben in dem Moment, in dem wir erfahren haben, dass er nicht mit uns reisen kann, damit begonnen, einen Plan für ihn zu entwickeln. Es ist eine sehr spezielle Situation», erklärt Nati-Athletiktrainer und «Head of Performance» Eduardo Parra Garcia (46).

Während Embolos Teamkollegen in den vergangenen Tagen auf dem Gelände der San Diego Jewish Academy ihre ersten Trainings in Nordamerika absolviert haben, hat sich der Basler zu Hause in der Schweiz alleine fit gehalten. Dafür ist ihm vom Nati-Staff ein individueller Trainingsplan zusammengestellt worden, der Laufeinheiten und Kraftübungen umfasst.

Verspätung als Jetlag-Vorteil?

Dass der Rennes-Profi erst kommende Woche nach dem Australien-Spiel wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird, ist darum kein grosses Problem. Viel entscheidender sind die kommenden Tage im Hinblick auf den Kampf gegen den Jetlag. Damit Embolo diesen möglichst schnell überwinden kann, hat er vom Staff mehrere Empfehlungen bekommen, wie er sich bereits in der Schweiz an die Zeitzone an der US-Westküste adaptieren kann.

Athletiktrainer Eduardo Parra Garcia hat in den vergangenen Tagen mit Embolos Teamkollegen in San Diego gearbeitet.
Foto: TOTO MARTI

«Er hatte es dabei sogar etwas einfacher als die restliche Mannschaft, weil er nicht zwei Tage vor Abreise noch ein Spiel bestritten hat. In diesem Bereich könnte er darum sogar einen Vorteil haben», sagt Parra Garcia. Nach seiner Ankunft in den USA wird dieser Prozess trotzdem einige Tage in Anspruch nehmen. «Er wird fürs erste Spiel aber zu 100 Prozent bereit sein», verspricht der Nati-Athletiktrainer.

Gegen Australien nur Zuschauer

Dass Embolo mit einer ungewöhnlichen Vorbereitung auf ein Turnier durchaus umgehen kann, hat er bereits vor zwei Jahren eindrücklich bewiesen. Aufgrund eines Kreuzbandrisses hatte der Basler im Vorfeld der EM für seinen Klub Monaco nur fünf Einsätze absolvieren können. Auch die beiden letzten Test-Länderspiele gegen Estland (4:0) und Österreich (1:1) verpasste er aufgrund muskulärer Probleme. Dadurch kam Embolo im ersten Gruppenspiel gegen Ungarn nur als Joker zum Zug. Was ihn jedoch nicht daran hinderte, in der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand zu treffen. Seither hat er in 22 Länderspielen zehnmal getroffen.

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Auf sein elftes Tor in den letzten zwei Jahren wird der Nati-Stürmer nun aber mindestens bis zum Startspiel gegen Katar warten müssen. Den letzten Test gegen Australien wird Embolo im Snapdragon Stadium als Zuschauer verfolgen.

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