«Alles andere als ein Sieg nützt uns nichts», sagt Murat Yakin an der Pressekonferenz vor dem kapitalen Spiel gegen Serbien. Er weiss: Gewinnt die Nati nicht, steigt sie aus der Liga A der Nations League ab. Und der Trainer gibt sich kämpferisch: «Wir haben etwas gutzumachen.»
Wobei, nicht nur seine Spieler sind den Fans etwas schuldig. Der 50-Jährige lässt seinem Ärger über die Schiedsrichterleistungen in dieser Kampagne freien Lauf: «Uns haben viele Fehlentscheidungen viele Punkte gekostet.» Damit spricht er etwa die Rote Karte von Nico Elvedi im Hinspiel gegen Dänemark an oder die beiden Eckballtore gegen Spanien und Dänemark (Rückspiel), die annulliert wurden, weil das Schiri-Gespann den Ball im Aus geglaubt hat. Zwei kapitale Schiri-Fehler!
«Wir würden um Platz zwei und nicht gegen den Abstieg spielen», hält Yakin fest. Hätte die Schweiz gegen die Dänen zu Elft fertig gespielt, hätte sie vielleicht nicht 0:2 verloren. Hätten die beiden Tore gezählt, hätte man die Skandinavier im Rückspiel 3:2 bezwungen und gegen Spanien vielleicht gepunktet. Doch was tut man dagegen? «Wir wollen den Schiedsrichter mit unserer Intensität auch etwas auf unsere Seite bringen.»
«Wünsche mir Respekt der serbischen Fans»
Intensität. Ein Wort, das Yakin oft benutzt. Ein Wort, das auch seine Spieler in den letzten Stunden oft gehört haben dürften: «Wir müssen von der ersten Sekunde an aggressiv spielen», fordert der frühere Nati-Verteidiger. Es brauche gegen die Serben die nötigen Emotionen. «Nicht nur von Granit Xhaka», stellt er sofort klar.
Im Letzigrund werden neben den vielen Schweizer Fans auch zahlreiche serbische Anhänger erwartet. Yakin sorgt sich nicht, dass sich seine Spieler von Gegenwind der gegnerischen Fans aus dem Konzept bringen lassen. Aber: «Ich wünsche mir Respekt der serbischen Fans. Ich hoffe, dass wir nicht schon bei der Nationalhymne ausgepfiffen werden, wie es in Serbien der Fall war.»
Wer am Freitag das Tor hütet, ist seit Donnerstagmorgen klar: Gregor Kobel. «Er ist seit einer Woche intensiv im Training und 100 Prozent fit», sagt Yakin.
Eine Einsatzgarantie erhält auch Noah Okafor, allerdings lässt Yakin die Anzahl Minuten offen: «Er wird die nötigen Minuten bekommen.» Der Milan-Stürmer, der nach der EM nicht aufgeboten wurde, sei «sehr positiv» und lege eine «sehr gute Intensität» an den Tag.
Wer am Freitag das Tor hütet, ist seit Donnerstagmorgen klar: Gregor Kobel. «Er ist seit einer Woche intensiv im Training und 100 Prozent fit», sagt Yakin.
Eine Einsatzgarantie erhält auch Noah Okafor, allerdings lässt Yakin die Anzahl Minuten offen: «Er wird die nötigen Minuten bekommen.» Der Milan-Stürmer, der nach der EM nicht aufgeboten wurde, sei «sehr positiv» und lege eine «sehr gute Intensität» an den Tag.
Die Pressekonferenz zum Nachlesen im Ticker: