«Ich hoffe, du stolperst und stirbst!»
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Frau Zuber wird Tod gewünscht:«Ich hoffe, du stolperst und stirbst!»

Mirjana Zuber wird Tod gewünscht
«Ich hoffe, du stolperst und stirbst!»

Mirjana Zuber (27) steckt dank Ihrer «Positivity» übelste Beschimpfungen fast schon mit einer Leichtigkeit weg. Wie sie das macht und ob auch ihr Mann, Nati-Star Steven Zuber, davon profitiert?
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Vergangene Woche wird Mirjana Zuber, der Frau von Nati-Star Steven Zuber der Tod gewünscht.
Foto: Instagram
Eynat Bollag

Mirjana Zuber, Ihnen wurde kürzlich der Tod gewünscht. Diese Geschichte haben Sie auf Instagram geteilt. Warum?
Genau. Es war einfach eine super Story um zu zeigen, wie man einer Negativität aus dem Weg gehen kann.

Können Sie die Geschichte nochmals kurz schildern?
Ich wollte zur Post und musste dafür auf einen Parkplatz warten. Neben mir wartete noch eine andere Dame in einem Range Rover. Als zwei Parkplätze frei wurden, nahm ich mir den mir näheren. Diesen wollte aber scheinbar auch die Dame, obwohl ich ihr extra den anderen, der näher bei ihr war, überlassen habe. Daraufhin beschimpfte sie mich und sagte: «Ich hoffe, du stolperst und stirbst». Und als ich aus der Post wieder herauskam, legte sie nochmals nach mit den Worten: «Du Scheiss Tussi, verrecke.» Und das wegen eines Parkplatzes. Ich sagte zu ihr: «Gott wird Ihnen verzeihen. Ich nehme mir das nicht zu Herzen.»

Die wenigsten würden wahrscheinlich so wohlwollend reagieren.
Ich frage mich immer: Was bringt es mir? Bringt mir Negativität auf Negativität oder Positivität auf Negativität mehr? Ich habe mich für das zweite entschieden. Das hat doch einen grösseren Effekt für mich und meine Gesundheit.

Das klingt sehr durchdacht. Woher haben Sie diese mentale Stärke?
Ich habe damals, nach der Miss Schweiz Wahl 2014, viele Bücher zum Thema «Positivity» gelesen und generell angefangen, das Leben zu hinterfragen. Wir sind alle Maschinen und funktionieren von 8 bis 17 Uhr und niemand stellt sich irgendwelche Fragen über das Leben. Wieso wir da sind, was unsere Berufung ist, geschweige denn, was uns wirklich glücklich macht.

Solche Gedanken macht man sich doch meistens dann, wenn etwas Einschneidendes vorgefallen ist. War das bei Ihnen der Fall?
Ja. Bevor ich mit Steven nach Russland gegangen bin, hatte ich so eine Art Depression. Da kam irgendwie alles zusammen. Ich habe den Job aufgegeben, bin nach Russland und hatte dort keine Freunde. Steven war täglich im Training. Ich war also allein und wusste nicht, was mit meinem Leben anzufangen, hatte keine Perspektive.

Und dann haben Sie sich intensiv mit Ihrer und der generellen Denkweise auseinandergesetzt?
Genau. Dank den Büchern und auch dank den Seminaren, die ich in den USA und Kanada zum Thema besucht hatte, habe ich gemerkt, dass plötzlich alles einfacher wird. Dass man bewusst mit seinen Gedanken alles lenken kann. So kam ich dann auch zur Erkenntnis, dass ich mich selber kreieren und programmieren möchte, indem ich mir zum Beispiel eben gewisse Gespräche nicht antue. Einfach für meine mentale Gesundheit.

Dass Sie Ihren Job für die Karriere Ihres Mannes aufgegeben hatten, zog also einen ziemlichen Rattenschwanz mit sich.
Stimmt. Aber rückblickend war es das Beste für mich gewesen. Für mich selber hätte ich vor sechs Jahren niemals den Job gekündigt. Ich habe es für jemand anderen getan und mich dadurch entdecken können.

Und dann haben Sie festgestellt, dass Sie mit Ihrer damals neu gewonnenen Leichtigkeit und positiven Energie Leute erreichen können.
Ja. Ich habe dann herausgefunden, dass «Mindset» (Denkweise, d.Red.) und Spiritualität meine Themen sind, mit denen ich Leute inspirieren und motivieren möchte. Ich möchte meiner Community ein bisschen «Life-Changing» (Lebensveränderung, d.Red.) geben.

Kriegt Ihr Mann Steven von dieser «Positivity» auch etwas ab?
Ja. Das sagt er auch. Steven ist viel weltoffener und spontaner geworden. Ich dafür ruhiger und fokussierter. Zu Beginn unserer Beziehung waren wir beide ganz anders. Ich war ein totaler Rebell, Steven eher reserviert. So haben wir uns im Laufe der Jahre gegenseitig etwas voneinander abgegeben und so die perfekte Balance gefunden.

Wenn Ihnen jemand den Tod wünscht, prallt das an Ihnen ab. Was bringt Sie aber dennoch zum brodeln?
(Überlegt kurz....) Wenn mich jemand unterschätzt und denkt, ich bin einer Sache nicht gewachsen. Das tut mir richtig weh. Wenn jemand mir ein Limit setzt und nicht ich mir selber. Das finde ich viel schlimmer.

Dann geben Sie also zurück?
Nein, ich bleibe ruhig. Ich bin immer noch eine Lady (schmunzelt). Aber innerlich brodelt es dann schon etwas mehr, als wenn mir jemand den Tod wünscht.

Ich habe gelesen, Ihr Ziel sei es, Millionen von Menschen mit Ihrer Einstellung zu inspirieren.
Richtig. Und das am liebsten in Form einer Talkshow à la Oprah Winfrey (eine der bekanntesten Talkmasterinnen der USA, d.Red.).

Winfrey von Deutschland quasi?
Von Europa natürlich. Denken Sie doch gross (lacht)!

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Bosnien und Herzegowina
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