Michel Aebischer über den WM-Traum, Klubwechsel und den Fall Denoon
«Ich habe bewusst einen Schritt zurück gemacht»

Nach dem Ausfall von Remo Freuler wird ein Platz im Nati-Mittelfeld frei. Eine Option ist Michel Aebischer. Der Freiburger hat nach einer starken EM ein schwieriges Jahr hinter sich, hat nach seinem Wechsel von Bologna zu Pisa nun aber wieder Fuss gefasst.
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Eine feste Grösse in der Nati: Michel Aebischer.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Michel Aebischer spricht über Nati-Einsatz und Karriere vor Schweden-Spiel
  • Aebischer hofft auf Startelf, erwartet defensives Schweden im WM-Qualifikationsspiel
  • 34-facher Nationalspieler wechselte im Sommer von Bologna zu Pisa
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Michel Aebischer (28) ist seit 2019 in der Nati – in verschiedenen Rollen. Jahrelang war der Freiburger Ergänzungsspieler, ehe er an der EM 2024 zum Stammspieler wurde und mit seinem Tor und Assist gegen Ungarn am Ursprung der starken Nati-Kampagne stand. In der letzten Saison verlor er aber sowohl in der Nati als auch bei Bologna seinen Stammplatz.

Drei Tage vor dem womöglich entscheidenden Spiel der WM-Quali gegen Schweden spricht der 34-fache Internationale über ...

… einen möglichen Einsatz für den verletzten Remo Freuler:

«Erwarten, dass ich von Beginn an spiele, tue ich nicht. Aber ich hoffe es natürlich. Ich spiele am liebsten im defensiven Mittelfeld, deswegen würde es passen (lacht). Aber auch wenn ich nicht von Beginn an spielen sollte, werde ich die Kollegen bestmöglich unterstützen.»

… die Ausgangslage gegen Schweden:

«Nach einem Trainerwechsel will man sich natürlich beweisen – auch in der Nati. Ich denke, sie werden eher defensiv stehen, hinten dichtmachen und auf Konter spielen. Als Mittelfeldspieler ist es wichtig, dass man deswegen präventiv denkt und sich überlegt, was passiert, wenn man den Ball verliert, damit man dann schnellstmöglich wieder ins Duell kommt und den Ball zurückerobern kann.»

… denn Verlust seines Stammplatzes in der Nati:

«Ich hatte schon während der EM mit Schambeinproblemen zu kämpfen, konnte mich aber mit Schmerzmitteln und Therapien durchmogeln. Im Herbst hatte ich aber immer mehr Mühe, weswegen ich mich Ende Oktober dann auch operieren liess. Zudem haben wir wieder von der Dreier- auf die Viererkette umgestellt.»

… die Fähigkeit der Nati, bereit zu sein, wenn es darauf ankommt:

«Wir haben viele Spieler, die in sehr guten Teams eine wichtige Rolle spielen. Dort lernt man, wann und wie man in wichtigen Spielen bereit sein muss. Diese Erfahrung nimmt man in die Nati mit. Deswegen ist man auch in wichtigen Spielen weniger nervös.»

… warum es der Nati wieder läuft:

«Ich glaube nicht, dass etwas Spezielles passiert ist. Wir waren nach dem letzten Herbst alle nicht zufrieden und haben das intern angesprochen, damit wir wieder dieselbe positive Energie auf den Platz bringen wie an der EM 2024. Und positive Resultate sorgen dafür, dass diese Energie natürlich weiter zunimmt.»

… eine mögliche weitere WM-Teilnahme:

«Die WM ist das grösste, weil die ganze Welt da und es die grösste Bühne ist. Mit der Teilnahme an der WM in Katar ging für mich ein Bubentraum in Erfüllung, nun ist die WM im nächsten Sommer ein weiteres Ziel, um sich mit den Besten der Welt zu messen.»

… über seinen Klubwechsel im Sommer:

«Ich hatte bei Bologna nicht die Rolle, die ich mir gewünscht habe. Denn ich bin einer, der gerne viel Spielzeit hat und auch in der Mannschaft eine wichtige Rolle einnimmt. Deswegen habe ich bewusst einen Schritt zurück gemacht, denn Pisa ist schon kleiner als Bologna. Ich fühle mich deswegen aber nicht schlechter, denn es gibt bei Pisa viele junge Spieler, die ich führen kann.»

Aebischer vermisst Fondue

Michel Aebischer (28) wird an der Pressekonferenz gefragt, ob das Essen in der Emilia-Romagna (Bologna) oder in der Toskana (Pisa) besser sei? Die Antwort des Mittelfeldspielers fällt diplomatisch aus. «Ich will mich da nicht festlegen, aber gut zu essen ist in Italien nie ein Problem.» Einzig ein gelegentliches Fondue aus seiner Heimat Freiburg vermisse er.

Michel Aebischer (28) wird an der Pressekonferenz gefragt, ob das Essen in der Emilia-Romagna (Bologna) oder in der Toskana (Pisa) besser sei? Die Antwort des Mittelfeldspielers fällt diplomatisch aus. «Ich will mich da nicht festlegen, aber gut zu essen ist in Italien nie ein Problem.» Einzig ein gelegentliches Fondue aus seiner Heimat Freiburg vermisse er.

… über den Betrugs-Prozess gegen seinen Mitspieler Daniel Denoon:

«Was passiert ist, ist passiert. Wir sprechen nicht darüber. Das Ganze ist drei Jahre her, er hat daraus gelernt und das wird sicher nicht mehr passieren. Wir sprechen eher über das Leben in Pisa und fussballerische Dinge. Er ist ein eher zurückhaltender Mensch, der aber fussballerisch Ambitionen und Qualität hat. Das hat er auch schon in der Serie A bewiesen. Ich bin überzeugt, dass er eine gute Karriere machen kann.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
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2
Curacao
Curacao
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0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
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0
0
2
Japan
Japan
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0
3
Schweden
Schweden
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0
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4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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1
Belgien
Belgien
0
0
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2
Ägypten
Ägypten
0
0
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3
Iran
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4
Neuseeland
Neuseeland
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0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
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1
Spanien
Spanien
0
0
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2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
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4
Uruguay
Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
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3
Irak
Irak
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4
Norwegen
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0
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
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1
Argentinien
Argentinien
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2
Algerien
Algerien
0
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3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
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4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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