Letzter Zusammenzug vor der Euro
Murat Yakin startet mit einem Neuling ins EM-Jahr

Im letzten Zusammenzug vor der EM 2024 stehen für die Nati die Testspiele in Dänemark und Irland auf dem Programm. Trainer Murat Yakin nimmt die letzte Gelegenheit zum Ausprobieren wahr.
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Murat Yakin verzichtet auf den grossen Frühlingsputz bei der Nati.
Foto: TOTO MARTI
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Sebastian WendelReporter Fussball

Bei Gastgeber Deutschland hat sich Bundestrainer Julian Nagelsmann drei Monate vor der Heim-EM für einen Neuanfang entschieden. Gemäss «Kicker» werden mehr als zehn Spieler, die bei den Peinlich-Pleiten im Herbst gegen Österreich und die Türkei im Kader standen, nicht mehr dabei sein. Dafür zahlreiche Neulinge, darunter vier vom VfB Stuttgart.

Auch Nagelsmanns Schweizer Amtskollege Murat Yakin (49) hätte Grund zum Aktionismus. Zu schlecht waren die Quali-Auftritte im vergangenen Herbst, um alles für gut zu befinden. Doch gemäss Blick-Infos verzichtet Yakin auf den grossen Frühlingsputz – und macht lediglich den «Nagelsmann light».

Der Nati-Fahrplan bis zur EM

27. Mai: Start Vorbereitungscamp in St. Gallen

4. Juni: Schweiz – Estland in Luzern

8. Juni: Schweiz – Österreich in St. Gallen

7. Juni: Bekanntgabe definitives EM-Kader

10. Juni: Abreise ans EM-Camp in Stuttgart

15. Juni: EM-Startspiel in Köln gegen Ungarn

19. Juni: EM-Gruppenspiel in Köln gegen Schottland

23. Juni: EM-Gruppenspiel in Frankfurt gegen Deutschland

27. Mai: Start Vorbereitungscamp in St. Gallen

4. Juni: Schweiz – Estland in Luzern

8. Juni: Schweiz – Österreich in St. Gallen

7. Juni: Bekanntgabe definitives EM-Kader

10. Juni: Abreise ans EM-Camp in Stuttgart

15. Juni: EM-Startspiel in Köln gegen Ungarn

19. Juni: EM-Gruppenspiel in Köln gegen Schottland

23. Juni: EM-Gruppenspiel in Frankfurt gegen Deutschland

Als einziger Nati-Neuling gesichert scheint Vincent Sierro (28). Ob sich Yakin zudem angesichts der Offensiv-Probleme der Nati beim Super-League-Überflieger Servette (Dereck Kutesa/Alexis Antunes) bedient, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden.

Ebenfalls ein vermeintlich neuer Name, der im Vorfeld der Kaderbekanntgabe am Donnerstag für die Testspiele in Dänemark und Irland auftaucht, ist Becir Omeragic (22). Für ihn wäre es jedoch eine Nati-Rückkehr, unter Yakin-Vorgänger Vladimir Petkovic kam der heutige Montpellier- und frühere FCZ-Innenverteidiger zu vier Länderspielen.

Eine Säule im Team von Toulouse

Zurück zu Sierro: Es ist noch nicht lange her, da wandte sich sein Berater via Flurfunk an die Medien. Mit der Erinnerung, dass Sierros Leistungen zu wenig gewürdigt und doch ein Nati-Aufgebot verdient hätten. Fair enough: Der Walliser ist seit seinem Wechsel vor gut einem Jahr zu Toulouse eine Säule im Team der Südfranzosen. Nach dem Cupsieg stieg er vor der laufenden Saison sogar zum Captain auf – und führte Toulouse in der Europa League zum Heimsieg gegen das grosse Liverpool.

Als er noch für YB und den FC St. Gallen spielte, hatte Sierro wegen seines Status als Super-League-Profi keine Chance gegen die starke Konkurrenz im Nati-Mittelfeld. Nun belohnt ihn Yakin für seine konstanten Leistungen in einer Top-5-Liga.

Erhält Sierro gegen Dänemark oder Irland Einsatzminuten, würde er zum zweitältesten Debütanten in der Yakin-Ära hinter Mattia Bottani (debütierte 2022 als 31-Jähriger) werden. An der Mittelfeld-Hierarchie ändert sein Aufgebot indes nichts: Dieser Mannschaftsteil bleibt das Hoheitsgebiet von Captain Granit Xhaka, flankiert von Remo Freuler und Denis Zakaria.

Neben Sierro, Omeragic und der möglichen Nomination eines Servette-Akteurs hält Yakin an seinem bewährten Personal fest. Auf der Torhüterposition dürfte Yvon Mvogo den Vorzug vor Philipp Köhn erhalten, weil Letzterer seinen Stammplatz in Monaco verloren hat. Noch zu früh kommt ein Aufgebot für Breel Embolo. Köhns Teamkollege in Monaco ist nach seinem Kreuzbandriss eben erst ins Teamtraining zurückgekehrt. Sollte Embolo bis zur EM von einem Rückschlag verschont bleiben und kommt er fussballerisch wieder einigermassen in Form, dürfte er im Sturmzentrum gesetzt sein.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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