Sommer jongliert wie im Zirkus
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Ballkünstler mit Balance:Sommer jongliert wie im Zirkus

Klare Hierarchie im Nati-Tor
Sommer lässt Goalie-Kollegen beim Jonglieren hinter sich

Während Gregor Kobel von der Nati abreist, probieren sich seine Kollegen mit anderen Bällen.
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Auch mit Tennisbällen ist Yann Sommer eine Bank.
Foto: Sebastian Rieder

Abgereist

Gregor Kobel hat das Nati-Camp verlassen, um sich dort in Dortmund auf die nächsten Bundesligaspiele vorzubereiten. Der BVB-Goalie rückte etwas angeschlagen in La Manga an, nachdem er schon am Wochenende beim 3:1-Sieg gegen Frankfurt (3:1) kurzfristig fehlte. Im Februar hatte sich Kobel an den Adduktoren verletzt – und offenbar nie richtig davon erholt.

Ballgefühl

Während Kobel fehlt, feilt das Torwart-Trio Yann Sommer, Yvon Mvogo und David von Ballmoos an Kondition und Koordination. Symbolisch für die Hierarchie steht Sommer auch beim Ballgefühl und dem Gleichgewicht zu oberst auf dem Podest. Der Inter-Goalie glänzt beim Jonglieren mit drei Tennisbällen auf einem Bein, während die anderen zwei beim Umsetzen der Zirkusnummer deutliche Defizite aufweisen.

Handicap

Trotz Training, Werbeauftritten und Medientermine gibt es für die Spieler in La Manga kleine Zeitfenster für persönliche Hobbys. Renato Steffen, Remo Freuler und Silvan Widmer nutzten am freien Mittwochnachmittag die Gunst der Stunde für eine Runde Golf. «Leider kommen wir viel zu selten dazu», sagt Widmer, der mit Handicap 40 knapp die Platzreife hat.

Neues Gesicht

Wieder einmal eine Frau. Giorgio Contini ist in La Manga nicht das einzige neue Gesicht in der Nati. Mit der Physiotherapeutin Petra Platteau gehört erstmals seit längerem wieder eine Frau dem Staff des A-Teams der Männer an. Die Baslerin, die eine eigene Praxis hat, ist Teil des sechsköpfigen Medical Teams und wird auch an der EM in Deutschland mit dabei sein.

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