Jetzt wird die EM-Quali ganz schwer
1:5! U21-Nati wird in Island übel abgewatscht

Jetzt kommts für die U21-Nati knüppeldick. Die Schweiz geht in Island mit 1:5 unter und verzockt so eine Top-Ausgangslage. Die EM rückt in weite Ferne.
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Die Isländer kommen gegen die Schweiz nicht mehr aus dem Jubeln heraus.
Foto: IMAGO/Steinsiek.ch
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Björn LindroosRedaktor Sport

Ist das enttäuschend! Gleich mit 1:5 muss sich die U21-Nati am Dienstagabend in Island geschlagen geben.

Das Übel nimmt schon früh seinen Lauf. Nach elf Minuten schiesst Gudjohnsen die Isländer in Führung. Der grosse blonde Stürmer sieht nicht nur aus wie Haaland, er trifft auch wie der Norweger. Zumindest in der U21. In jedem seiner Einsätze für das Team traf er bisher. Und es sollte auch gegen die Schweiz nicht der letzte Streich bleiben.

Bajrami einziger Nati-Torschütze

Das 2:0 der Isländer kurz vor der Pause kontern die Schweizer immerhin noch mit dem Anschlusstreffer kurz nach dem Seitenwechsel. Stürmer Labinot Bajrami verkürzt. Es bleibt der letzte Höhepunkt aus Schweizer Sicht.

Mit dem 3:1 eine halbe Stunde vor Schluss ziehen die Skandinavier unseren Nati-Nachwuchshoffnungen den Stecker. Und dann setzt das Heimteam zur Kür an. Erst erzielt Island-Haaland Gudjohnsen sein sechstes Tor im vierten U21-Spiel, dann schiesst Kollege Mikaelsson nach einem Abpraller noch das 5:1. Fast schon bedröppelt schauen die Schweizer zu, wie der Isländer einschiebt.

Sieg gegen Frankreich nötig

Das Resultat ist für das Team von Alex Frei eine Katastrophe. Denn es verspielt sich damit seine gute Ausgangslage in der EM-Quali.

Um sich jetzt noch für das Turnier vom kommenden Sommer in Albanien und Serbien zu qualifizieren, muss im letzten Quali-Spiel auswärts gegen Top-Favorit Frankreich ein Sieg her. Oder man hofft auf einen Ausrutscher von Island bei den Färöer-Inseln.

Nach dem Auftritt in Island ist ein Sieg in Frankreich nur schwer denkbar. Hätte man gegen die Skandinavier einen Punkt geholt, wären die Playoffs bereits fix gewesen. Das Auswärtsspiel gegen die Franzosen findet am kommenden Dienstag statt – und dabei geht es für die Schweiz um alles.

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