«Jetzt muss die Nati liefern»
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Tattoo-Besuch und Lambo-Show:«Jetzt muss die Nati liefern»

«Generation Selbstbewusst» muss nun liefern
Wales-Spiel ist ein Charakter-Test!

Sie fahren wie selbstverständlich mit dem Lamborghini oder Ferrari vor. Sie haben keine Angst vor keinem Gegner. Einige waren schon Weltmeister. Doch nun ist es für die Nati-Generation Selbstbewusst an der Zeit zu liefern.
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Geburt der neuen Nati: Xherdan Shaqiri (r.), Granit Xhaka (l.) und Eren Derdiyok im Wembley. Derdiyok schaffte keine so konstante Nati-Karriere wie die beiden.
Foto: Blicksport

Es ist im Jahr 2011, als Ottmar Hitzfeld in London dem 18-jährigen Granit Xhaka gegenübersitzt. Auf der einen Seite der Welttrainer, zweifacher Champions-League-Sieger. Auf der anderen Seite der Basel-Junior, erstmals in die Nati berufen.

Hitzfeld fragt Xhaka, ob er sich bereit fühle, gleich bei seinem Nati-Debüt im Wembley vor 85 000 Fans in der Startelf aufzulaufen. Xhaka reagiert fast beleidigt: «Sicher, warum nicht?»

Granit Xhaka, inzwischen 28 Jahre alt, ist heute der Anführer der Nati-Generation Selbstbewusst. Bereits 2009 hatte er vor der U17-Weltmeisterschaft in Nigeria angekündigt, Kleider bis zum Final einzupacken. Er lieferte, zusammen mit Ricardo Rodriguez und Haris Seferovic, wurde Weltmeister und wiederholt seither den Satz vor jedem Turnier.

Xhaka ist wie Shaqiri Symbol dieser Generation. Die sich auch selbstbewusst neben dem Feld gibt. Lamborghini oder Ferrari, alle teuren Automarken gibt es rund um die Nati-Zusammenzüge zu bestaunen. Auch der Besuch eines Tattoo-Studios oder des Coiffeurs kurz vor dem Turnier liegt in ihrem Empfinden trotz Warnungen des Trainers drin – denn Angst vor dem Super-Gau, das kennt die Generation Selbstbewusstsein nicht.

Forsches Auftreten ist das eine, die Pflichterfüllung nun das andere. Klar ist: Der Achtelfinal ist ein Muss in einer Gruppe mit Italien, Wales und der Türkei. Die zwei Gruppenersten erreichen diesen, sowie die vier von sechs besten Gruppen-Dritten. Das ist der Anspruch der Spieler wie auch der Öffentlichkeit. Was danach kommt, ist die Chance Geschichte zu schreiben.

Denn die Nati hat es seit der WM 1954 nie mehr geschafft, sich bei einem grossen Turnier für einen Viertelfinal zu qualifizieren. Die Hoffnung muss es sein, dies endlich zu erreichen.

Denn die Mannschaft, sie wird an dieser EM und vielleicht noch an der WM 2022 in Katar auf dem Zenit sein. Langjährige Leistungsträger wie Yann Sommer (32), Fabian Schär (29), Granit Xhaka (28), Xherdan Shaqiri (29) oder Haris Seferovic (29) sind leicht über oder nah der 30-Jahre-Grenze. Spieler wie Nico Elvedi (24), Manuel Akanji (25) oder Breel Embolo (24) haben für ihr Alter schon einen Haufen Erfahrung.

Und alle wissen inzwischen auch, was Trainer Vladimir Petkovic von ihnen verlangt und auf dem Feld sehen will.

Rein von der Qualität her gibts für diese Mannschaft keine Grenzen. Aber es wird ein Charaktertest für die Generation Selbstbewusst. An der WM 2014 gegen Argentinien (0:1 nach Verlängerung), an der EM 2016 gegen Polen (5:6 nach Elfmeterschiessen) und an der WM 2018 in Russland (0:1 gegen Schweden) war die Mannschaft am Ende im Kopf nicht zu hundert Prozent bereit.

Die Chance, Geschichte zu schreiben, bietet sich heute wieder. Ab 15 Uhr beim Auftakt gegen Wales.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
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3
Ghana
Ghana
0
0
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4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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