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Wenig Überraschungen:So schätzt Blick das erste Aufgebot von Yakin ein

Zum Nati-Aufgebot
Viele Probleme für Yakin

Murat Yakin hat sein erstes Aufgebot als Nati-Trainer bekanntgegeben. Die Anzahl Spieler ist ein Zeichen der Verzweiflung, meint Andreas Böni, stv. Chefredaktor Sport.
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Andreas Böni, stv. Chefredaktor Sport.
Foto: Thomas Meier
Andreas Böni, stv. Chefredaktor Sport

27 Spieler hat Murat Yakin für sein erstes Nati-Aufgebot nominiert. Das ist nicht ein Zeichen von riesiger Auswahl, sondern eher eines der Verzweiflung.

Yakin hat nämlich unglaublich viele Spieler mit Problemen und ohne Spielpraxis.
Schauen wir uns die potenziellen Stammspieler an: Steven Zuber? Auf Klubsuche, ohne Minuten in den Beinen. Remo Freuler? Gesperrt gegen Italien. Sein Ersatz Denis Zakaria? Ohne Spielpraxis, seine Zukunft offen.

Xherdan Shaqiri? Bei Lyon erst angekommen. Fabian Schär? Eine einzige Partie in den Beinen. Haris Seferovic? Nach Verletzung erst im Aufbautraining. Breel Embolo? Gleiche Situation wie Seferovic.

Sieben Spieler des Kernteams haben Probleme. Das macht es für Yakin, der eigentlich nach der erfolgreichen Ära von Vladimir Petkovic wenig ändern wollte, extrem schwierig. Zumal nach dem Test gegen Griechenland gleich Europameister Italien wartet.

Taktikfuchs Yakin ist ein erstes Mal richtig gefordert.

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