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Contini über Embolo:«Momentan gelingt ihm nicht das, was wir uns wünschen»

Contini: «Murat wird am Montag fit sein»
Halsschmerzen und Fieber plagen Yakin

Die Schweizer Nati steht vor Herausforderungen gegen Spanien: Yakin ist krank, die Defensive dezimiert. Co-Trainer Contini kündigt Änderungen in der Startelf an.
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Murat Yakin kämpft mit Grippesymptomen, Halsschmerzen und Fieber.
Foto: Toto Marti

Mit heiserer Stimme, Hustenbonbon im Mund und sichtlich angeschlagen steht Nati-Trainer Murat Yakin am Sonntagnachmittag auf dem Platz und verfolgt das Training. Trotz sommerlichen Temperaturen über 20 Grad verlangte der Nati-Coach auf dem Feld nach einer Jacke. An der Pressekonferenz konnte der 50-Jährige nicht teilnehmen, «sehr starke» Halsschmerzen und Fieber plagen den Nati-Trainer. Zuvor hatte Captain Granit Xhaka (32) schon mehrere Tage mit Krankheitssymptomen zu kämpfen, Ardon Jashari (22) ist mit Grippe gar abgereist nach dem Serbien-Spiel.

«Wir haben November, der Nebel ist tief, die Temperaturen kalt und die Erkältungen zurück», sagt Co-Trainer Giorgio Contini (50), der Yakin an der Medienkonferenz ersetzt hat. «Sonst sind alle Spieler zu 100 Prozent fit – auch Murat wird morgen wieder fit sein.» Gute Neuigkeiten also von Filip Ugrinic. Der YB-Flügel ist nach muskulären Problemen wieder einsatzbereit fürs Spanien-Spiel, nachdem er bereits für das Serbien-Spiel im Letzigrund eine Option gewesen ist. Möglich, dass dem 25-Jährigen sogar ein Startelf-Einsatz bevorsteht.

Schlägt die Stunde der Super-League-Akteure?

Auch sein Teamkollege Joël Monteiro (25) sowie Super-League-Topskorer Dereck Kutesa (26) können sich Hoffnungen machen. «Es wird ein paar Wechsel geben. Es wird die Chance geben für den einen oder anderen Spieler sich zu zeigen, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen», sagt Contini dazu. In der Offensive könnte also die Stunde der Super-League-Akteure schlagen. Wie sich die ohnehin schwer dezimierte Defensive gegen den amtierenden Europameister aufstellt, nachdem Aurèle Amenda (21) nach seinem Nati-Debüt gegen Serbien verletzungsbedingt abreisen musste, da lässt sich Contini nicht in die Karten schauen. Vielmehr zückt er den Telefonjoker, da der abwesende Cheftrainer diese entscheiden werde. Möglich wäre, dass Amenda 1 zu 1 mit dem nachnominierten und nachgereisten Innenverteidiger Cédric Zesiger (26) ersetzt wird oder mit ­Albian Hajdari, der bereits von Beginn an eingerückt ist. Der Lugano-Stammspieler wäre bei seinem ersten Nati-Einsatz auch fest an die Nati gebunden, da der 21-Jährige auch für den Kosovo auflaufen könnte.

Dies habe aber keinen Einfluss auf die Aufstellung und die Einsatzzeiten gegen Spanien, laut Contini: «Die Überlegungen sind immer rein sportlicher Natur.» Eray Cömert (26), der den spanischen Fussball als Stammspieler bei Real Valladolid ­bestens kennt, dürfte derweil nach seiner starken Leistung gegen Serbien auch auf Teneriffa gesetzt sein.

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