Die Nati-Stars und ihr Nachwuchs
Macht Eure Kinder weiter stolz!

Viele sind noch zu klein, um zu begreifen, weshalb sie mit ihrem Papa nach Spielende im Trikot der Nati aufs Feld dürfen. In ein paar Jahren werden sie stolz sein.
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Max Kern, Andreas Böni (Text) und Toto Marti (Fotos) aus Togliatti
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Stephan Lichtsteiner mit Söhnchen Noë Fabio (3).
Foto: Toto Marti

Das Nati-Leibchen reicht ihm bis zu den Knien. Der Dreikäsehoch trägt auf seinem Trikot die Nummer 2. Und Noë Fabio weiss mit seinen dreieinhalb Jahren natürlich bereits, dass man mit dem Fuss gegen das Runde kicken muss. Noë Fabio ist das zweite Kind von Nati-Captain Stephan Lichtsteiner. Schwesterchen Kim Noémi ist sieben.

Eifrig gegen den Ball tritt auch schon Luan, der drei Jahre alte Sohn von Blerim Dzemaili. Klein Dze­maili war an der EM 2016 in Frankreich Stammgast auf den Tribünen. Jetzt verfolgt er die Spiele seines Vaters daheim in Italien im Fernsehen.

Der Vorzeige-Papi der Nati ist gewiss Johan Djourou: Der Genfer hat mit seiner Gattin Emilie gleich drei Mädchen. Lou (8), Aliany (5) und Julia (3) tragen schon mit Stolz das Schweizer Nati-Leibchen.

Auch «Krieger» Valon Behrami wird in der Freizeit selten mit seinen Kids Fussball spielen müssen – seine lädierten Knie werden es ihm danken. Mit seiner ehemaligen Lebenspartnerin Elena Bonzanni hat Behrami die Töchter Sofia (9) und Isabel (2). Die Namen seiner beiden Mädchen liess sich Behrami kürzlich auf seinen Schuh stechen. Auf dem anderen steht eine Botschaft an seine neue Freundin Lara Gut.

Gelson Fernandes’ Goldschatz ist Ariella (8). Er nennt sie «Papis Prinzessin». Das nächste Nati-Mädchen bekommt die WM wohl höchstens (akustisch) am Rande mit: Breel Embolos Freundin Naomi ist im 9. Monat schwanger. «Ich kann es nicht erwarten, bis meine Prinzessin zur Welt kommt», schreibt Embolo vor der WM. Jetzt ist der Stürmer wohl froh, dass sich seine Prinzessin noch ein wenig geduldet. Denn für den Schalke-Star ist klar: WM geht vor Geburt. «Ich fahre höchstens nach Hause, wenn ich mich verletzen würde.»

Vielleicht wird Embolo einst seiner Kleinen voller Stolz erzählen können: «Als du zur Welt kamst, spielten wir in der Woche zuvor an der WM den Viertelfinal.» Oder gar den Halbfinal? Den Final? Träumen ist erlaubt. Den nächsten Schritt dazu kann die Nati heute in Nischni Nowgorod mit einem Sieg über Costa Rica machen.

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