Beim Leader ist man erstaunt
Kein FCZ-Spieler in der Nati

Der FCZ dominiert die Liga, doch im Nati-Camp ist kein Zürcher dabei. Das sagen Canepa und Co. dazu, dass es Omeragic und Marchesano nur auf Yakins «Back-up»-Liste schafften.
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Gute Stimmung: In Marbella bereitet sich die Nati auf die Tests gegen England und Kroatien vor.
Foto: TOTO MARTI
Michael Wegmann aus Marbella

Der FCZ dreht an der Spitze der Super League seit Wochen einsam seine Kreise, er hat den FCB auf Platz zwei bereits um 12 Zähler, Meister YB gar um 17 Punkte distanziert. Doch beim Nati-Zusammenzug in Marbella sucht man vergebens nach einem FCZ-Spieler.

Blick weiss, dass einige Spieler beim Leader über das Aufgebot von Trainer Murat Yakin für die Tests gegen England am Sonntag und gegen den Kosovo am Dienstag irritiert waren. Sie haben fest damit gerechnet, dass Verteidiger-Juwel Becir Omeragic (20) ein Aufgebot erhalten würde. Und auch Antonio Marchesano (31) hätten sie im Nati-Kader erwartet. Der FCZ-Regisseur und Freistoss-Spezialist ist mit 12 Toren und vier Vorlagen der torgefährlichste Superligist mit Schweizer Pass.

Schon Ende Oktober 2021 sagte FCZ-Trainer André Breitenreiter gegenüber SRF: «Ich kann als Vereinstrainer nur sagen, dass er eine Einladung mehr als verdient hätte. Einfach mal dabei zu sein, und den Nationaltrainer von seinen Qualitäten zu überzeugen.»

Canepa: «Immerhin haben beide provisorische Aufgebote»

Damals schaffte es Marchesano auch nicht ins Aufgebot. Dieses Mal ist er immerhin auf Yakins «Backup-Liste» auf Abruf. Wie Klubkollege Omeragic und 15 weitere Profis. FCZ-Sportchef Marinko Jurendic sagt: «Selbstverständlich wäre es eine zählbare Ankerkennung für ihre bisher erbrachten Leistungen mit dem FCZ. Becir und Antonio überzeugen als Leistungsträger mit konstanten Leistungen auf höchstem Niveau in der heimischen Liga.» Er hofft, dass die beiden so gut weiterspielen und dementsprechend auch künftig nominiert werden.

Präsident Ancillo Canepa meint: «Immerhin haben beide provisorische Aufgebote erhalten.» Er ist überzeugt, dass man künftig an Omeragic nicht mehr vorbeikommt. «Becir ist noch jung, er wird mit Sicherheit irgendwann Stammspieler in der Nati werden.»

Nati-Direktor Tami: «Becir muss der U21 helfen»

Das sieht man auch beim Verband keineswegs anders. Nati-Direktor Pierluigi Tami sagt in Marbella zu Blick: «Becir ist ein grosses Talent mit einer vielversprechenden Zukunft. Er fehlt jedoch bei diesem Zusammenzug des A-Teams, weil er der U21 in den wichtigen EM-Qualifikationsspielen gegen Wales und in Holland helfen muss. Eine erfolgreiche EM-Quali unserer U21 wäre für den Verband sehr wichtig.» Auch Kastriot Imeri und Dan Ndoye, welche bereits Nati-Luft schnuppern durften, sind übrigens deshalb bei der U21.

Marchesanos Perspektiven sind sicher viel weniger gut: Der Spätzünder (er spielte noch mit 25 in der Challenge League) ist wie Lugano-Wirbelwind Mattia Bottani, der ebenfalls auf Abruf ist, bereits 31. Ihr Traum von der Nationalmannschaft dürfte für die beiden wohl ausgeträumt sein.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
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0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
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0
0
0
4
Tschechien
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0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
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4
Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
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Haiti
Haiti
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Schottland
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
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USA
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2
Paraguay
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3
Australien
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0
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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1
Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Österreich
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
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England
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Kroatien
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Ghana
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Panama
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0
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Playoffs
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