Auf wen treffen wir im Achtelfinal?
Es wäre ein Traum, die Deutschen heimzuschicken

Die Nati bekommt es im Achtelfinal mit einem Knaller-Gegner zu tun. Am besten wären die Deutschen, schreibt Andreas Böni, stellvertretender Chefredaktor Sport.
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Ein Bruder-Duell gegen Deutschland hätte seinen Reiz.
Foto: TOTO MARTI
Andreas Böni

Die Nati trifft im EM-Achtelfinal entweder auf Belgien oder einen aus dem Trio Frankreich, Portugal und Deutschland. Ganz ehrlich: Die Deutschen wären der absolute Lieblingsgegner.

Denn was gäbe es Schöneres, als unseren grossen Bruder an einer EM in einem K.-o.-Spiel nach Hause zu schicken? Allzu viel fällt einem da nicht mehr ein. Es wäre ein Traum.

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Und die Deutschen, die sollten unserer Nati auch sportlich von den möglichen Gegnern am besten liegen. In der Nations League gab es ein 1:1 in Basel und ein 3:3 auswärts. Beide Male war die Mannschaft von Vladimir Petkovic nahe dran, den Sieg zu landen. Auch wenn die Deutschen vor allem gegen Portugal (4:2) überzeugten, liegen sie in unserer Reichweite. Denn wie stabil das Gebilde rund um die deutsche Nationalmannschaft ist, muss sich erst noch zeigen.

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Gleichzeitig ist die Chance gegen Weltmeister Frankreich objektiv gesehen am geringsten. Mbappé, Benzema, Griezmann vorne, dazu Spieler wie Pogba, das ist weltweit allererste Sahne. Gegen Portugal mit Cristiano Ronaldo und Co. sahen wir zu Hause zwar einmal gut aus und schlugen sie im St.-Jakob-Park 2:0, aber in entscheidenden Momenten verlor die Nati in der WM-Quali wie auch am Nations-League-Finalturnier in Lissabon. Und die Belgier? Auch die sind mit Spielern wie Lukaku oder De Bruyne grossartig aufgestellt.

Also, her mit den Deutschen! Den verflixten Viertelfinal nach drei Achtelfinal-Pleiten in Folge ausgerechnet gegen sie zu erreichen und die DFB-Karriere von Weltmeister-Coach Jogi Löw zu beenden – das wäre die grösste Nati-Heldentat seit 1954, als wir im WM-Viertelfinal standen.

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