Noah Okafor hat für einen Paukenschlag gesorgt. Überraschend ist der Flügel im Alter von erst 26 Jahren aus der Nati zurückgetreten. In seiner Botschaft auf Instagram greift der Basler Trainer Murat Yakin frontal an. Er spricht von fehlendem Vertrauen und davon, dass er sich ungerecht behandelt fühle. In seinem Statement schliesst Okafor eine Rückkehr in die Nati nicht per se aus, stellt allerdings klar, dass er «unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen möchte.»
Wer erwartet hätte, dass die Kommentarspalte voll sei, irrt sich. Denn Okafor hat – wie bei all seinen Beiträgen – diese limitiert. Das heisst, es dürfen nur ausgewählte Personen kommentieren. Einer davon ist Nati-Captain Granit Xhaka, der auch im Nati-Camp an der WM immer wieder an der Seite Okafors zu sehen war. Der 33-Jährige postet ein einziges rotes Herz. Ob Xhaka nur seine Unterstützung für Okafor kundtut, oder ob er die Kritik am Trainer unterstützt, lässt er damit offen. Wie Xhaka kommentiert auch Nati- und Leeds-Teamkollege Nico Elvedi den Beitrag mit einem Herz. Von den nun ehemaligen Nati-Mitspielern Rubén Vargas, Ricardo Rodriguez, Johan Manzambi, Denis Zakaria, Kevin Mbabu und Haris Seferovic gibt es ein Like für den Beitrag.
Zu den Kommentarschreibern zählen aber unter anderem auch Schwägerin und Nati-Stürmerin Alayah Pilgrim, die mit Noahs Bruder Elijah liiert ist, seine Familie und Leeds-Mitspieler Dominic Calvert-Lewin.
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