Auch Murat Yakin ist begeistert
Spaniens Wunderkind Gavi verzückt die Fussballwelt

«Maschine» – «ein Stern am Fussballhimmel» – «die Zukunft»: Die Lobeshymnen auf Spaniens Mittelfeldjuwel Gavi sind grenzenlos. Ihn auszuschalten, ist für die Schweiz einer der Schlüssel zu einem positiven Resultat.
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Der neue Star der Spanier: Mittelfeld-Ass Pablo Gavi.
Foto: AFP
Sebastian Wendel

Als am 2. Juli 2021 Spanien und die Schweiz im EM-Viertelfinal aufeinandertreffen, ist der Name «Gavi» nur absoluten Insidern ein Begriff. Logisch, schliesslich hat der heute 17-Jährige zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal für die spanische U18 debütiert.

Ein knappes Jahr später: Vor dem Wiedersehen der Spanier mit der Schweiz ist Gavi aus dem Team der «Furia Roja» nicht mehr wegzudenken. Und um zwei Rekorde reicher, die seine Ausnahmefähigkeiten untermauern: Das Debüt im A-Team am 6. Oktober 2021 gegen Italien machte Gavi zum jüngsten spanischen Nationalspieler aller Zeiten. Und nach seinem Treffer vor vier Tagen im Nations-League-Spiel gegen Tschechien (2:2) gilt das auch in dieser Disziplin: Jünger war noch kein Torschütze im spanischen Nationaltrikot.

Araujo muss nach Zusammenstoss mit Gavi ins Spital
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Schockmoment im Camp Nou:Araujo muss nach Zusammenstoss mit Gavi ins Spital

Problemlos dem Druck gewachsen

Die nationalen Medien überschlagen sich mit Hymnen auf den zentralen Mittelfeldspieler: «eine Maschine», «ein Stern am Fussballhimmel», «die Zukunft» – Lob und Bürde zugleich für Gavi. Denn von ihm wird in seiner Heimat nicht weniger erwartet, als Spanien und seinen Arbeitgeber Barcelona zurück an die internationale Spitze zu führen.

Die Befürchtung, dass er am Druck zerbricht, scheint unbegründet: Gavi, ausgebildet in der weltberühmten Nachwuchsakademie «La Masia», stand in der vergangenen Saison in 47 Barca-Spielen auf dem Platz – eine Wahnsinnszahl für einen 17-Jährigen! Dass er dabei «nur» auf acht Skorerpunkte kam, hat mit seiner Rolle zu tun: Er ist auf dem Spielfeld so etwas wie der legitime Nachfolger seines Trainers bei Barca, dem legendären Xavi. Auch der spielte meist den zweit- oder drittletzten Pass und hielt als überragendes Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff sowohl das Gerüst von Barcelona als auch der Nationalmannschaft zusammen.

Barca-Trainer Xavi fordert Vertragsverlängerung

«Er ist fantastisch, sein Potenzial kennt keine Grenzen», sagt Xavi, der seit Wochen fordert, Gavi langfristig an den Klub zu binden. Denn sein Vertrag in Barcelona läuft in einem Jahr aus, die Verhandlungen stocken – und Klubs wie Bayern München und Liverpool flirten bereits heftig mit Gavi und dessen Entourage. Ein Abgang wäre nicht nur sportlich, sondern auch emotional ein Schock für die Barca-Fangemeinde. Vergleichbar mit dem Wechsel von Lionel Messi zu PSG.

Gavis Gegenwart heisst Nations League, Genf, Länderspiel gegen die Schweiz. Auch deren Trainer Murat Yakin spricht voller Bewunderung über Wunderkind Gavi: «Sehr eindrücklich, was er abliefert. Er ist unbekümmert und es sind genau solche Spieler, denen man gerne zuschaut. Sie verstehen, wie man mit dem Ball und dem Gegner umgeht. Ich hoffe, wir können etwas dagegen unternehmen, dass er gegen uns nicht zu sehr auffällt.» Anders gesagt: Schaffen es die Schweizer, Gavi aus dem Spiel zu nehmen, stehen die Chancen für eine erfolgreiche Revanche gegen Spanien nach dem Viertelfinal-Out an der EM nicht schlecht.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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Mexiko
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Südafrika
Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
Schweiz
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K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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K.o.-Phase
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Tunesien
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Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
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K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
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1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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K.o.-Phase
Gruppe L
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England
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Kroatien
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Ghana
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Panama
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