1:3-Niederlage gegen Frankreich
U21 verpasst den Gruppensieg der EM-Quali

Zum Abschluss der EM-Quali kriegt die weisse Weste der Schweizer U21-Nati einen Fleck. 1:3-Niederlage gegen Frankreich. Die erste im zehnten Spiel.
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Das Team von Mauro Lustrinelli verpasst es seine weisse Weste in der EM-Quali zu behalten.
Foto: keystone-sda.ch
Sven Micossé

Der Gruppensieg der Schweizer U21 schien gesichert, als Kastriot Imeri in der 88. Minute mit einem strammen Schuss zum 1:2 verkürzt. Das nötige Tor ist geschossen und dank den besseren Direktbegegnungen schliesst die Schweiz die EM-Qualifikation auf Platz 1 ab. Denkste! Alexandre Jankewitz lässt sich in der 94. Minute den Ball von Mattéo Guendouzi abluchsen, der läuft alleine aufs Tor zu und legt für Kolo Muani auf. Die Franzosen gewinnen 3:1.

Die U21-Nati kann sich am Schluss für eine starke EM-Quali nicht mit einer weissen Weste belohnen und verliert im zehnten Spiel zum ersten Mal. Zu stark sind die Franzosen an diesem Abend. Zu schwach die Abwehr der Schweizer. Allen voran YB-Verteidiger Cédric Zesiger. Vor dem 0:1 lässt er sich von Celtic-Stürmer Odsonne Edouard abkochen, zwei Minuten später gerät seine Kopfballrückgabe zu kurz, wieder ist Edouard da. 0:2. Kurz darauf treffen die Franzosen den Pfosten.

Zu Beginn defensiver ausgerichtet

Coach Mauro Lustrinelli, der in den ersten neun Spielen sagenhafte neun Siege holte (und die Franzosen 3:1 schlug), stellt seine Mannschaft im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Aserbaidschan defensiver ein, bringt Simon Sohm statt Imeri. Nützen tut die Massnahme aber nicht viel, erst nach 17 Minuten Dauerdruck schaffens die Schweizer mal drei, vier Pässe hintereinander zu spielen. Dank Anthony Racioppi im Kasten führen die Franzosen nicht noch höher. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gestaltet sich das Spiel ausgeglichener.

Hitzig wird es im Strafraum der Franzosen vor der Pause als Frankreichs Innenverteidiger Jules Koundé U21-Nati-Stürmer Andi Zeqiri im Strafraum über den Haufen rennt, die Pfeife des Schiedsrichters aber bleibt stumm. Den VAR? Gibts in der EM-Quali nicht!

Die zweite Hälfte beginnt dann gleich wie die erste. Die Franzosen drücken und Captain Jeff Reine-Adélaide verpasst das dritte Tor nur knapp. Ab der 59. agieren die Hausherren dann nur noch zu Zehnt. Colin Dagba wird nach einer unnötigen Aktion gegen Kastriot Imeri mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Torverhältnis entscheidet

Wegen des schlechteren Torverhältnis beenden die Schweizer die Qualifikation auf dem 2. Rang. Beeindruckend ist aber, dass sie bereit seit zwei Spieltagen für die EM qualifiziert sind.

Ihre EM-Gegner wird die U21 am 10. Dezember erfahren. Dann findet die Gruppenauslosung in Nyon statt. Die Gruppenphase der EM in Slowenien und Ungarn wird vom 24. bis 31. März steigen. Speziell ist, dass die K.o.-Phase erst zwei Monate vom 31. Mai bis 6. Juni später folgt.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
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0
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2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
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0
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4
Tschechien
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0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
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0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
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1
Brasilien
Brasilien
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2
Marokko
Marokko
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3
Haiti
Haiti
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4
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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1
USA
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2
Paraguay
Paraguay
0
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3
Australien
Australien
0
0
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4
Türkei
Türkei
0
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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PT
1
Deutschland
Deutschland
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2
Curacao
Curacao
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0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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Niederlande
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Japan
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3
Schweden
Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
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Belgien
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Ägypten
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3
Iran
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4
Neuseeland
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Gruppe H
Mannschaft
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
Mannschaft
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1
Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Jordanien
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Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
Mannschaft
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England
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Kroatien
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