«Narbe wird heilen»
Nach Real-Drama startet Alonso bei Chelsea neu

Nach einem kurzen, turbulenten Aufenthalt bei Real Madrid ist Xabi Alonso als Trainer von Chelsea zurück. Der Spanier will aus Fehlern lernen und bei den Blues durchstarten.
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Xabi Alonso will Chelsea zurück an die Spitze der Premier League führen.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Xabi Alonso übernimmt Chelsea seit Januar 2026, Premier-League-Debüt steht bevor
  • Konflikt mit Vinícius Júnior führte zu Alonsos Abgang bei Real Madrid
  • Chelsea-Projekt überzeugt: Alonso sieht grosses Verbesserungspotenzial, klare Zukunftsziele
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Blick Sportdesk

Xabi Alonso hat bei Chelsea eine neue Heimat gefunden. Der Trainer, der seit Januar 2026 bei den Blues unter Vertrag steht, bereitet sich auf sein Trainer-Debüt in der Premier League vor. In einem Interview mit «The Athletic» sprach der 44-Jährige offen über die schmerzhafte Zeit bei Real Madrid und seine Hoffnungen für die Zukunft.

Sechs Monate lang war Alonso Trainer der Königlichen, bevor es im Januar 2026 zur Trennung kam. Ein Konflikt mit Vinícius Júnior war ein wesentlicher Grund für das vorzeitige Ende seiner Amtszeit. Doch der Spanier will nicht zurückblicken, sondern nach vorne: «Zum Glück habe ich in meiner Karriere nicht viele Narben davongetragen. Ich habe eine, aber sie heilt. Jetzt, da es vorbei ist, bin ich sehr motiviert und entschlossen, diese neue Etappe genauso zu geniessen, wie ich es getan habe, als ich in Madrid angefangen habe.»

Die Zeit nach seinem Abgang nutzte Alonso für eine persönliche und berufliche Reflexion. Er zog sich zurück, hielt Abstand vom Fussball und konzentrierte sich darauf, neue Energie zu tanken. «Es ist entscheidend, diese Leidenschaft und Begeisterung für das Spiel in jede Trainingseinheit einzubringen. Ich habe diese Zeit hauptsächlich für mich selbst genutzt... Ich habe abgeschaltet und nicht viel Fussball verfolgt», erklärte er.

Trotzdem war die Erfahrung bei Real Madrid für Alonso nicht umsonst. «Rückblickend konzentriere ich mich auf die positiven Aspekte und analysiere, was nicht funktioniert hat. Ich war sehr selbstkritisch und habe darüber nachgedacht, was ich besser hätte machen können, weil die Dinge nicht so gelaufen sind, wie ich es erwartet hatte», sagte er. «Man lernt aus Enttäuschungen, aus den Dingen, die nicht nach Plan gelaufen sind, und versucht, sich davon zu überzeugen, dass die Zukunft immer bessere Dinge bringen wird.»

Seine Entscheidung, die Herausforderung in London anzunehmen, fiel Alonso nicht schwer. Der Traditionsverein Chelsea überzeugte ihn mit einem Projekt, das er als vielversprechend sieht. «Es ist eine Mannschaft, die in letzter Zeit sehr gut gespielt hat, und die Situation war am Ende der letzten Saison nicht so schlimm, wie sie schien. Es gibt ein grosses Verbesserungspotenzial und wir werden sehen, wie lange es dauert, dieses zu erreichen», erklärte Alonso. Er ergänzte: «Die Faktoren, die bei meiner Entscheidung den Ausschlag gaben, waren eine Kombination aus Herz, Verstand und eigenen Instinkten.»

Die Aufgabe bei Chelsea markiert für Alonso die nächste Etappe in seiner beeindruckenden Trainerlaufbahn. Nach Stationen in Spanien und Deutschland ist die Premier League die dritte Top-Liga, in der er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen darf. Die Erwartungen an den ehemaligen Welt- und Europameister sind hoch, sowohl bei den Fans der Blues als auch bei der Vereinsführung.

Dieser Artikel ist zuerst auf «www.gsp.ro.» erschienen. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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