Vorteil Schweiz?
Die Nati hat die leichteste WM-Gruppe erwischt

Nach den Playoff-Spielen sind alle Schweizer WM-Gegner bekannt: der letzte Platz in der Gruppe B geht nach Bosnien-Herzegowina – die Nummer 65 der Fifa-Weltrangliste. Auch die beiden anderen Nati-Kontrahenten sind in dieser Sparte nicht gerade Überflieger.
Kommentieren
1/10
Losglück für die Schweiz: Gemessen an der Fifa-Weltrangliste spielt sie an der WM in der schlechtesten Gruppe.
Foto: Pius Koller
Gian–Andri_Baumgartner_Online Redaktor_Blick Ringier_3.jpg
Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Es ist die Überraschung der WM-Playoffs: Bosnien-Herzegowina, in der Fifa-Weltrangliste auf Rang 65 klassiert, kegelt das zwölftplatzierte Italien raus und schickt die «Squadra Azzurra» mit der dritten verpassten Endrunde in Folge ins Tal der Tränen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Entscheidend ist dies auch für die Schweiz: Als Gewinner des Playoff-Pfads A wird Bosnien der Schweizer Gruppe B zugeteilt – und macht diese damit zumindest nominell zur schwächsten der zwölf WM-Gruppen des kommenden Sommers.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Denn: Zählt man die aktuellen Weltranglisten-Positionen der vier Nationen zusammen, kommt man auf eine Summe von 169 – der höchste Wert aller Gruppen. Die Schweiz ist auf Platz 19 noch am besten klassiert, wobei Kanada (30) immerhin mithalten kann. Katar (55) und eben Bosnien liegen noch ein gutes Stück dahinter.

Todesgruppe I

Die Differenz zu den anderen Gruppen ist beträchtlich. Der nächstniedrigere Wert in dieser Kategorie beträgt 149, wobei gleich zwei Gruppen auf diese Summe kommen: einerseits die Gruppe E mit Deutschland (10), Curaçao (82), der Elfenbeinküste (34) und Ecuador (23), anderseits die Gruppe H mit Spanien (2), Kap Verde (69), Saudi-Arabien (61) und Uruguay (17).

Den geringsten Wert erhält die Gruppe I, die durchaus als Todesgruppe dieser Endrunde bezeichnet werden kann: Die Weltnummer 1 Frankreich, Afrika-Cup-Finalist Senegal (14), der Irak (57) und Quali-Überraschung Norwegen (31) kommen in dieser Kategorie auf einen Wert von 103. Die vier Nationen sind also durchschnittlich um über 16 Positionen besser klassiert als die Teams der Schweizer Gruppe.

Natürlich ist die Weltrangliste der Fifa nur bedingt aussagekräftig – über ein Weiterkommen entscheiden die Spiele an der WM selbst. Klar ist aber schon jetzt: Über mangelndes Losglück kann sich die Schweiz sicherlich nicht beklagen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen